des Getredes. 4g
ten wieder neue Halme treiben, und ſich alſo
zu künftiger Fruchttragung in ſich ſelbſt ver-roͤſſern kag. Dies war der Weg, welchen
der ſel. Freiherr von Wolf in ſeiner im Ja-
re 1718. herausgegebenen Entdekkung derwaren Urſache von der wunderbaren Verme-rung des Getreides, vorgeſchlagen hat, und
bezeuget, er habe an die ſechstauſend Ha-
berkoͤrner aus Einem gezogen, Es iſt ander Warheit ſo wenig als an der Moͤglich-
keit dieſer beiden Wege zu zweifeln, weilwieder gewiſſe Erfarungen zu ſprechen unar-
tig ware: aber es finden ſich dennoch dabei
unzhliche Schwierigkeiten„ welche aufzuloͤ-
ſen alzuſchwer fallen moͤgte. Ich habe dar-über mit meinem Freunde nicht fertig wer-den koͤnnen, da er darauf beſtehet, das man
dieſelbe durch einen wiederholten ſtaͤrkern Ge-
brauch einfuͤren ſolle, ich aber an einem er-5 Erfolge noch immer gar ſtark zwei-de eee e eeeIch mache mir das Vergnügen etwasvon beiderſeitigen Grunden, oder Einfällendem geerten Leſer vorzutragen, und ihm das
gültige Urteil darüber anheim zu ſtellen. Mein
Freund ſagt: man ſolle, an ſtat deſſen, das manlet dichte ſaͤtt„das Korn duͤnne, zu derAbſicht es ſtaudigt zu ziehen, pflanzen.
Ich antworte; wo hundert Koͤrner 15f 5 in1