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des Getreides. 475mich dadurch, die ihm oͤfters gethane Dro-hung zu erfüllen: ich wolle ſeine Gedankenoͤffentlich dare, und der Erfarenen Ent-ſcheidung daruͤber 1 Er mus es mirangemerket haben, das e mein Ernſt waredaher hat er mir ganz neulich ein weitlaͤuf-
tiges Schreiben daruͤber zugefertiget, und
vielleicht die Abſicht gehabt, das es die Weltſehen ſolte. Ich will ihm den Gefallen thun,doch den groſſen Brief, damit der geerte Le-ſer daruͤber nicht ermüde, etwas ins kuͤrzere
ziehen. Dies iſt deſſen weſentlicher Inhalt:
Es iſt, mein Fteund bei den vielenSchwierigkeiten, welche Sie mir entgegenſezen, nichts auſſerordentliches. Die Weltiſt den Neuerungen niemals recht guͤnſtig:am allerwenigſten in der Haushaltungskunſt:
weil dieienige hier die meiſte Stimmen haben,welche fuͤr die Anſtalten der Vaͤter und das
liebe Altertum die ſtärkſte Hochachtung hegen.Dennoch aber laſſe ich von meiner Meinungnicht ab, das man die Vermerung des Ge-treides mit aller moͤglichen Macht treibenmuͤſſe: denn es daͤucht mich gar zu unbillig zu
ſtien, wann man an dem guten Erfolge einer
Sache zweifeln wolte/ welche die Natur ſelbſtan die Hand giebt, und welche ſo viele Erfa-rungen auſſer allen Wiederſpruch geſezt ha-ben. So lange man nicht den Anfang dazu
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macht wird es allemal noch als unthulich an-
ge-