478 Von Vermerung des Getreides.
haben. Ich bin aber nicht Buͤrge dafuͤrdas wir künftig die Sache nicht im groſſenbeginnen duͤrften, da wir uns bis anherzu einem feurigen Eifer in die Wette zu ar-beiten, ermuntert haben. Wir ſtellen unsinsgeſamt vor, wann wir etwa ein ganzesStu Akker auf ſolche Art bearbeiteten/moͤgte es nicht beſchwerlicher fallen, als wannwir es mit Tabak bepflanzeten: zudem dawir hiebei nicht die peinliche Erziehung derPflanzen noͤtig haben. Erlauben Sie mir
noch zu fragen, warum wir mit unſermKornbaue ſo nachlaͤßig zu Werk gehen, da
alle andere Arten andrer Laͤnder uns einenſtärkern aber auch begluͤktern Fleis zeigen.Wom Tabak ſprach ich eben iezt: von denReis„ von dem Zukkerpflanzen, von derAnil oder dem Baue des Indigo und auchvon dem in Deutſchland ſelbſt muͤhſamern
Anbaue des Safrans des Suͤsholzes und 3Kraps, muͤſſen Sie in ihter phyſikaliſches
Bibliothek handeln, damit ſie die Ak-1180 kerleute unverdroſſenermachen.
277