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Catalogues raiſonnees. 615
ſters richtig beſtimmen. So hat, zumBeiſpiele, der nachmalige Profeſſor in Leip-
bis 15 30: was er von 1506 bis 15 10,desgleichen von 1540 und in folgenden Ja-ren verfertiget, ſei ſchlechter und gothiſcher.Eben dieſe Beobachtung koͤnte man fuͤglichvon den Schriften der Gelerten, welche
1 viel ſchreiben, anſtellen.
Doch das gegenwartige Gemoͤlde hat
noch eine andere Seltenheit. Es iſt gleich-ſam doppelt. Es hatte der Meiſter zuerſt
die Zeit ſeiner Abname: dieſes könte manalsdann aus der eignen Zeitrechnung dez Mei-
zig J. F. Chriſt, in Actis Franconiæ eru-ditis& curtoſis(S. 345/ 346.) von un-ſerm berümten Lucas Cranach bemerket:die Bluͤte ſeiner Zeit ſei vom Jare 1520
auf der Leinwand eine Flucht nach 8
entworfen; und man kan noch das
berſte von den Köpfen und die Spizender Baͤume ſehen: itzt erſcheint ein gewal-tiges Ungewitter, welches den Maler ſo ma-ieſtaͤtiſch ſchoͤn und maleriſch vorkomt, das
er ſein Vorhaben aͤndert, gleichſam uͤber
den vorigen Entwurf eine Leinwand heruͤ-
ber rollet, und den Augenblik ſchildert, dader Einfal aber, und die Sparſamkeit der
Leinwand ſo ſonderbar, als es immer der
gewoͤnliche Eigenſin groſſer Kuͤnſtler mit ſichbringet. 33 Bei
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der Bliz ſchlaͤget. Es iſt das Gemaͤlde ſchoͤn,