N Catalogues raiſonnees. 627
kand und folglich wenig algemein iſt. Stük-ke welche augerleſen ſind„ ſind glluchfals
hoͤchſtſelten zu finden, beſonders wann ſiealt ſind. Senden ſind ſie, ſelbſt in Hol-
and,, zu einem erstaunlichen Preiſe aufgetrie-
en. Indeſſen iſt es ieziger Zeit ſchwer inem Lande das gute und alte anz treffen,wegen der Menge der Stükke, weiche man
da herausgezogen hat. Ich machte davonbei meiner lezten Reiſe den Verſuch: aberalles Aufſuchen ungeachtet, welches ich, michdamit zu verſehen, that, war es mir un-
glich, einige volkommen ſchoͤne Stuͤfke
mitzubringen. Heutiges Tages faͤngt ſelbſt
er neue Laqu ungemein rar zu werden an:
und doch iſt dieſes das Land welches natür-licher Weiſe damit am meiſten verſeheneien ſelte, dann die Holaͤnder find es al-
lein, welche die Freiheit mit den Japaneſen
zu handeln haben. Ich habe mir aber öftersſagen laſſen, das der alte Laqu in Japan
mer geachtet und theurer als bei dieſen ſei:
auch das ſie„ in Beträcht der Seltenheltund des theuren Preiſes, niemals derglei-chen Stuͤkke kaufeten, ſondern das ſie blos,
bei Gelegenheit der Geſchenke welche die Ja-paneſen an ihre vornemſte Hauptleute und
Kaufleute machten, in ihre Haͤnde fielen.
Man trift zuweilen Stuͤkke von die-ſer alten Laquarbeit an, welche ihrerN Rr 3. Haͤr-