de Ortu et Cauſſis ſubterraneor,. 753
das ſie die naͤchſte Teile mit ſich zieher,
ben, ihre Flache erweitern. Die groͤbereErde haben, thun dieſes gar nicht/ oderweniger, das Gold aber leidet die gröſſe-ſte Ausdenung. Durch die Kälte werden
die Metalle alle wieder hart, wie alle an-
dere fluͤßig gemachte Dinge.Die Verbrennlichkeit der Metalle;
das Gold ausgenommen; welche bei einerzltt ehe als bei dem andern ſtat findet,kommt daher, das die Erde durch die Glutentzündet die Feuchtigkeit ausduͤnſtet: nun
kan die Erde die Feuchtigkeit nicht erhalten,und dieſe iene fuͤt die Glut nicht ſchüzen.Im Golde ſchüzen ſich die aufs genaueſteverbundene Erde und Waſſer wechſelsweiſe:die Erde halt die Feuchtigkeit, das ſie nicht
verfliegen, und die Feuchtigkeit wiederum die
rde, das ſie nicht angezündet werden kan.
und da ſie ſo vereint dem Schlage nachge-
Doch giebt es auch noch endlich un
ter den Metallen vermiſchte und zuſam-
mengeſezte Dinge. Vermiſchte nennet
man, zum Beiſpiel, Kies, Bleiglanz,(ga-
ena) Rotguͤldenerz.(argentum rucle ruf
um) Zuſammengeſezte ſind„ metalliſche
und Safterden, oder Stein mit Metalle au-
geflogen, oder ein erhaͤrteter Saft. Das
vermiſchte entſtehet, wann ein Saft aus„„ 5
wel-