gien geglaubet, well wir Deutſche noch
keine algemein beliebte Vorſchrift der Recht-chreibung haben, auch ich viele, welche
mit mir ein gleiches thaten, vorfand.
as war nun zu thun? ſolte ich meineRechtſchreibung aͤndern? ſo haͤtte ich da-
danch ein öffentliches Bekaͤntnis gethan,
as ich ſie ohne genugſamen Grund ange-nommen haͤtte. Solte ich die Rechtſchrei-ung derienigen, welchen die meinige an-ſtoßig war, annemen? Sie hatten mirja keine Urſache angegeben, warum dieihrige den Vorzug verdiente. DieſerStreit war alſo nicht zu entſcheiden: undam wenigſten gehoͤret er in eine phyſikali-ſche Schrift: darin er nicht das weſentli-
che, ſondern nur einen Teil der Einklei-
1 dung angehet. Ich werde alſo meine Recht-ſchreibung beibehalten. Um aber gegen
keine Erinnerung eigenſinnig zu ſeien, willich, bei eheſter Gelegenheit, meine Ge-danken über die Rechtſchreibung unſerSprache oͤffentlich darlegen, und findet
man alsdann meine beigebrachte Gruͤndeals unerhebliche, ſo bin ich viel zu lern-degierig, das ich nicht der einleuchtenden
arheit Raum geben wolte.
A3 Bis