26 Conrad Gesners ivon bekanten Goͤnnern und Freunden Ab-
riſſe und Bemerkungen von Thieren: und
er hat ſolche Bereltwilligkeit bei denſelben
angetroffen, das er beim Anfange des er-
ſten Buches an die ſechszig angeſehene Maͤn-
ner namentlich lobet, welche ihm hierin ih -
re Wilnaͤrigkeit erwieſen.
Gewis! ein ſchoͤnes, und unſern„
Zeiten nachamungswürdigstes Beſſpiel. Der
Gelerte ſucht allenthalben bei Kennern Be-lerung und Beiſtand. Maut 195 ohne Neiddas ſeinige zu eines andern A
bei. Der Schriftſteller iſt öffentlich dank-
bar, und teilet ſeinen Rum mit denen/
welche ihm die Arbeit erleichterten.
„Drittens forderte ſeine Arbeit maͤchtiglich, das er ſich ſelbſt eine Samlung von
rbeit haͤufig
Seltenheiten gemacht hatte. Adam' ſchreibt
davon: Man beſuchte ihn fleißig, um ſel-
tene und ſehenswürdige Sachen bei ihm
f u ſehen. Dann von dergleichen war ſeinHaus vol. Er hatte von faſt allen frem-
den Thieren entweder die Gerippe oder
nach dem Leben gemachte Schildereien.Viele und bisher bei uns unbekante Pflan-zen zog er in ſeinen Garten, und noch„merere hatte er getroknet in ſeinen Schraͤn-ken aufbewaret. Er hat auch einen an-
ſehnlichen Schaz von Edelſteinen, Wee5 9 6
NN