8 Conrad Gesners
lers, welcher ſie ihm nicht allein nach dem NLeben abgezeichnet, ſondern auch bei vieledie Beſchreibung hinzugethan habe: da erder Vogelſtellerei und im Malen gleich gro“
ſe Geſchiklichkeit beſaͤſſe. N
Es ſind aber eigentlich nur Holzſchnil
te; von denen ich auch den Meiſter nicht an?zugeben weis; doch ſind ſie ziemlich fein ul“naturlich: dabei aber noch dieſer Vortell,das bei einem ieden gemeldet wird, woe?her iſt, und wo der Schriftſteller ſelbſt alder Richtigkeit zweifelt. Ich vermute, daßauch einige Exemplare illuminiret worden ſindſund das Gesner, wie ich oben bei ſein!Foßilienſamlung anzeigete; dergleichen be“dem Buchdrukker beſorget habe. Wenigſtendweis ich gewis, das auf der koͤnigl. Bibliothek zu Berlin die Thiergeſchichte mit leben)digen Farben anzutreffen, und gar artig alzuſehen iſt. 5 3
So viele Redlichkeit des Semüͤtes, alwir dem Gesner beigelegt finden, ſo 90angewendeter Fleis, und ſo viele Huülfsimſtel erwekken nun freilich ein gar günstig,Vorurteil fur dieſes Werk: doch aber ſi,het nicht zu leugnen, das man ihm vielevorwirft. Und dieſes muͤſſen wir auch be,leuchten, und wie weit man gerecht oder Ul
billig mit ihm verfare, aus einander 8