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§. H4-
Wenn ich hier von der Freyberger Erz-Rcfter rede, so verstehe ich diejeniche natür-liche Nester darunter, welche zu Freiberg undin einer gewissen Entfernung um diesen Ort ausmehrern in einander greifenden Gang-ErZ-Niederlagen besteht, und die zu dem nahe beiFreiberg, Loßniz, Hilbersdorf, Weißenborn undBerthelsdorf, ferner bei Brand, St. Michae-lis, Erbisdorf undLangenau, und dann beiTuk-tendorf, Kouradsdorf, Halsbrükke, Rothfurtund Grosfchirma feit vielen Jahrhundertengetriebenen und noch blühenden großen undhöchst vortheilhaften Bergbaue Gelegenheit ge-geben hak. Sie scheint sich, gegen Mittagbis Langenau, nicht ganz bis Grosharkmans-dorf, aber bis Müdisdorf, und fast bis Lichten,berg, — gegen Morgen ziemlich bis Weißen-born, und nicht bis Ober- und Niederbobritfch,aber fast bis Nauendorf, — gegen Mitter-nacht kaum bis Niederschöna, und Krumhen-nerödorf, und nicht ganz bis Hohe-Tanne, wohlaber bis Groö-Schirma, — und gegen Abendbis an Waltersdorf, Klein-Schirmn und Lin-de, — zu erstrekken. Ihre Lange beträgtalso reichlich zwei, und ihre Breite etwas übereine deutsche Meile. Da aber bei dergleichennatürlichen Erz-Refieren, so wie bei einzelnenP Nieder.