Von Inſuln. 52
nach Oſten ausſchieſſenden Kuͤſte deſſelben. Letztgenannte In-ſul iſt voller Berge, und ganz duͤrre, indem 3 bis 4 Jahre vor-bey gehen koͤnnen, ohne daß es einmal regnet. Das kleine Ca-jenne auf der Kuͤſte von Guiana ward 1672 von Richer be-ſucht, welcher hier durch die Anmerkung von ſeiner Pendul⸗UhrAnleitung gab, die wahre Figur der Erde auszuſpuͤren.
Antillen nannten die Spanier die Inſuln, welche mittenvor America liegen, weil ſie dieſelben trafen, ehe das feſte Landentdeckt ward. Sie werden in groſſe und kleine getheilet, unddie letzten, welche auch Caraiben heiſſen, in Sotovento undBarlovento.
Sodtovento nennen die Spanier diejenigen, welche ſie ge-gen Suͤden liegen laſſen, wenn ſie von Spanien nach Mexicoſegeln. Dahin gehoͤren Trinitados, Margaretha, Buen-ayre, Curacao und Oruba. Zu Barlovento werden gerech-net, Barbade, S. Chriſtopher, Newis, Monferrat, An-tigoa, Barboude, Barthelemi, St. Martin, Angutlle,Virgengorda, St. Croix, St. Thomas, Saba, St. Eu-ſtach, Grenade, Mariegalande, Guadeloupe, und Mar-tinique. Von den groſſen Antillen iſt Cuba etwas groͤſſer, alsIrrland, und Jamaica als Sardinien. St. Louis ,oderKuhinſul, und Porto Ricco ſind kleiner.
Die Lucaiſchen Inſuln ſind Bahama, Providentia undGuanahani, alle klein.
Die Bermudiſchen Inſuln wurden 15227 von den Spaniernentdeckt. Es ſind ihrer nur vier.
Isle Royale, Terre⸗neuve, St. Jean und Anticoſtiliegen um und unter dem Auslauf des Laurentii Fluſſes. Joh.Cabot fand 1497 Terre⸗neuve, und gab ihr den Namen, unddie Franzoſen fiengen ſchon 1504 an, Stockfiſch vor derſelben zu
fangen
gleich von einem Theile der Kuͤſte Deſno 176v3 zu Paris eine CharteGuinea gab der Ingenieur Geograph heraus.
Bergm, Phyſ. Weltbeſchr. H