Band 
I.ter Theil.
Seite
165
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Von Verſteinerungen. 165

in Finnland(z); Bey Steineſund, einige Meilen nordwaͤrtsvon Bergen, iſt eine Klippe, wo in anſehnlicher Laͤnge allerhandVerſteinerungen von Schnecken, auswendig auf derſelben feſtge-klebt, ſitzen(a). Bey Groͤmſtad, auch in Norwegen, findetman unten in der Erde verſchiedene Schneckenarten, ja auf denInſuln daneben trifft man davon viele Betten und Thonſchichtendazwiſchen(5). In Bohuslehn und den Dalsbergen findetman ſie in Ueberftuß. Bey Uddewalla ſind vier Berge, 180Fuß hoch uͤbers Meer, welche auswendig mit Stauberde uͤber-deckt ſind, die hier und da als ein umgekehrter Kegel herabſchieſ-ſet. Inwendig findet man ſonſt eine unordentliche Vermiſchungvon Thon, Sand, grauen Felsſtein, ganze, zerbrochene, groſ-ſe, kleine und am Ufer ganz unbekannte Schnecken, die ihrenGlanz verlohren. Der Boden iſt ſchlammiger Thon(c). DerKalk in den weſtgothiſchen Bergen ſcheinet an einigen Ortenvon lauter Seegewuͤrmen zuſammengeſetzt zu ſeyn. Auf Ivdnin Schonen findet man die ſo genannten Brattenburgspfenni-ge(1)h. Der Balsberg, Sland, Gothland, und mehr Oer-ter in Schweden(e) hegen unzaͤhlige dergleichen Meersreſte-Die Kreitberge, Tatternelsſteingrube, und viele andre Oerterin Engelland ſind davon voll(f). Gleichfalls auch die Hoͤhenin Geldern und die Marmorbruͤche in Flandern. Nicht weitvon S. Croix, in der Herrſchaft Mverdun, wird ſelbſt in denKlippen eine ſolche Menge Seeigelzacken und einige andre Artengefunden, daß ſie die Anzahl derer zu uͤbertreffen ſcheinet, die zugleicher Zeit haben leben koͤnnen. Auf den Seiten von YPver-dun ſind unzaͤhlige Pectiniten und Auſterſchalen, und in einemkleinen Theile des Berges Jura mehr Verſteinerungen von denentfernteſten Orten, als daß es das Anſehen haben koͤnnte, daß

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(2) Biſch. Browalliug a. B. 1825. collibus Uddewall.

18 Pontoppidan a. B.() Arch. Browal Act. Upf. II.(c) S. Hrn. Arch. und Ritter von

18 gelmns amer. Reiſe. T. I. Linaé Reiſen.

(c) Prof. Wallerius Diſſert, de(H Rajus und Kalm a. B.