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Anmerkungen über die Markscheidekunst : Nebst einer Abhandlung von Höhenmessungen durch das Barometer / Von Abraham Gotthelf Kästner ...
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Z02

Nähme man ihn s8- Zoll, so gäbe eSeinen andern Werth für eben die Grösse.

Und so für jeden andern Barometerstand amMeere.

i?9- Folgendes ist die Auslösung beyder Schwie.rigkeiten.

In Hr. Bernoullis Formel bedeutet c denmittleren Barometerstand am Meere, der ist alsovon einer bestimmten Grösse.

Will man nach ihr die Höhe eine« Orts überdas Meer berechnen, so muß man dieses Ortsmittlern Barometerstand haben.

Dazu gehört eigentlich eine Reihe Beobach.tungen von etlichen Jahren. Und so könnte z. E.ein Reisender von der Höhe eines Berges, wo ernicht für gut befände eine Wohnung zu nehmen,nichts bestimmen.

Nun nimmt man aber an, daß die Baro.metrrstande an unterschiedenen Orten, zu einerZeit, eine bestimmte Verhältniß haben (Man s.hievon gi).

Also, unter 0 den mittlern Barometerstandam Mecre verstanden, wird in Hrn. BernoullisFormel, ^ den mittlern Barometerstand für dieHöhe x bedeuten.

Und den also zu finden, ist das angewieseneVerfahren nützlich, solchergestalt auch von derzweyten Einwendung; daß y mehr Werthe bekom.men würde die einander wiedersprächen, ebenfallsbefreyt»

Hiebe-