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Anmerkungen über die Markscheidekunst : Nebst einer Abhandlung von Höhenmessungen durch das Barometer / Von Abraham Gotthelf Kästner ...
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de, wofern am Meere der Barometerstand der1. Tafel statt findet.

2zy. Freylich weiß man nicht, wie hoch dasBarometer am Meere zur Zeic der barnaulischenBeobachtung gestanden hat, und da sie, wie Hr.Pr. B. richtig erinnert, nicht wohl den mittlernbarnaulischen Barometerstand angiebt, so kannman sie auch nicht mit dem mittlern vergleichen,den man für das Meer annähme. Die Folgehieraus ist, man kann die Höhe, von Barnaulund den andern Oertern über das Meer, nicht ausdiesen einzelnen Beobachtungen berechnen, wedernach Maycrs, noch nach irgend einer andern For-mel. Aber die Höhe eines OrtS über dein andernliesse sich berechnen , weil die Beobachtungen ohn-gefahr zu einer Zeit angestellt sind.

240. Mayer hat also nicht zwo Tadeln gemacht,davon die eine Barnaul 702 Fuß , die andere zgoFuß, hoch angiebt. Wie müßte es in dem Kopfenicht eines Mathematikverstandigen, sondern nursonst eines gesunden Menschen aussehen, der ei«neu solchen Wiederspruch ernsthaft hersagte?Selbst ein Jurist erkennte ja darinn beynahe ei»ne jäsion vltra ciünich'nm.

Wenn man Mayers Vorschriften gehörig zubrauchen weiß, versichert man sie gar leicht voreinem solchen Verdachte.

Man