Sperlinge. s § i
kömer hineingezogen hat. Nun streut man«was weniges von diesem Hafer ganz dünnauf solche Hof- und Gartenplahe hin, an wel-che, wie man ohnehin weiß, die Sperlingehäufig zu kommen pflegen. Sobald sie vondiesem Hafer genossen haben, müssen sie ster-ben. Man muß aber Vorsorge tragen, daßnicht auch solche Vogelarten, deren Erhal-tung uns lieb ist, zu dem Hafer kommen kön-nen, denn auch diese würden sterben, weildie ausländischen Fruchtkerne, die wir Krä-henaugen zu nennen pflegen, allen Arten derblindgebohrnen Thiere (es seyen nun Vogeloder vierfüßige) tödrlich sind. Auf solcheWeise kann man die Sperlinge schon im Win-ter dermaßen vermindern, daß, wenn hernachder Sommer herbeykommt, und die Kirsch-ieit da ist, wir wenig oder nichts von diesenVögeln zu besorgen oder zu erdulden haben.
Sind wir nun aber einmal in dem un-Mlichen Falle, daß unsre Kirschen reifen,und doch zugleich starke Schaaren von Sper-lingen in der Nahe sind, dann können wir unsuicht leicht durch etwas anders, als durchstetigen Gebrauch unsrer Flinten beschuhen;da die Sperlinge verschmizte Vogel sind, undaller Lebensgefahr mit großer Klugheit ausdem Wege gehn, so auffern sie auch einen sehrMerklichen Respect gegen das Schießgewehr.3st man so geschikt, einen von ihnen zu er-R z schießen,