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George Wilh. Constantins von Wilcke monatliche Anleitung zur Beförderung einer ergiebigen Erziehung des Obstes : ein Buch für Landleute und Gärtner
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Julius.

ihn wohl im gemeinen Leben zu den Lausen rech«net (denn alle Gärtner sprechen Schildlaus,Orangenlause, verlauste Orangerie rr.), sowäre es doch ein gewaltiger Irrthum, wennman ihn mit jenen Baum« oder Blattläusen,von denen oben (May 8.) gehandelt ward,verwechseln wollte. Der blosse Augenscheinwird jedem, der beyde Jnfectengeschlechter zusehen Gelegenheit hatte, alle Verwechselungsattsam verbiethen. Die Schildlaus ist nehm-lich viel größer, als die Blattlaus, auch kannman an ihr keineswegs den Bau ihrer Glied-massen mit blossen Augen unterscheiden, wor-gegen man an der Blattlaus deutlich Leib,Füße, auch die Flügel (der Manngcn) wahr-nimmt. Von der Gestalt der Schildläuseoder Schildkäfer unterscheidet das bloße Auge,wenn man sie so an dem Baumaste sitzen sieht,weiter gar keinen Gliederbau, sondern jedesdieser Jnsecte zeigt sich bloß wie eine aus deSAstes Rinde herausgetretne braune oderschwärzliche Beule, die so dick ist, als zweySteknadelköpfe. Still und unbeweglich- ganzwie ohne Gefühl sitzen sie vest auf der Rinde,saugen selbige aus, und wenn man eine herab'nimmt und zerquetscht, so dringt viel Saftheraus. Auf eben dem Flecke, auf welchemsie sitzen und saugen, legen sie auch ihre gewal-tig zahlreichen, äußerst kleinen Eyer, bleibenüber derselben sitzen, und sterben gleich darauf,