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Windbruch.
Gabeln, die man unter den Aesten in die Erdeeinstößt, neben sie zu stecken, und durch solchediesen Zweigen Schutz und Ruhe zu verschafffen. Auf solche Art kommt man allen denBeschädigungen, die uns der Sturmwindanzurichten im Stande ist, auf das glüklichstezuvor.
Wer aber diese Vorsichtsregeln zu befol-gen unterlassen hatte, und hernach erlebenwüßte, daß ihm ein Sturm einen trefiichenZweig eines schätzbaren Obstbaumes herab-risse, wie soll sich der dann helfen? Gleich,gültig darf ihm diese Verletzung nicht seyn,^enn erstlich hatte sa der niedergeworfne Astnoch viele Jahre hindurch Früchte bringenkönnen, und unter mehreren Jahren erwächstuns keiner wieder zur nehmlichen Dicke, derseinen Verlust uns ersezte; zweytens kann esdem ganzen Baume an allen seinen übrigenfesten allmählig den völligen Untergang zu-iich", weil die Wunde, welche ihm an derStelle, wo der Ast von ihm abgesplittert wor-den, zu groß ist, als daß sie füglich erwach-! st» könnte, und weil sie folglich, wenn sie un-jugeheilt bleibt, dürrholzig wird, und diesesdürre Holz gleich einem fressenden Krebse dasMe, gesunde Holz anstekt. Man muß sichwso darum bemühen, die Wunde zu heilen,und dies ist in sehr vielen oft gar unheilbariHeinenden Baumbrüchen recht gut möglich,T 2 rvofem