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Buch I. Kap. 1. §.4.
beruft. Im Vorbeigehen bemerke ich noch, dass Palladius nebenWeintrauben und Kirschen nicht Wallnüsse nennt, denen wohlniemand den Kern absichtlich wird entziehen wollen, sondernGranatäpfel. Daher sich schon Needham und Niclas 1 ) mit liechtüberzeugt hielten, es müsse auch in den Geoponiken btl ootccgstatt des gewöhnlichen hrl y.ciQiag gelesen werden.
Seite 250 Nr. 7. Der Granatbaum und die Myrte erfreuetensich an einander, beisammen gepflanzt trügen sie reichlicher, undverflöchten ihre AVurzeln in einander, selbst aus einiger Entfernung.Als Zeugen der Aechtheit dieser Stelle beruft sich Mullach aufTheophrastos de causis plantarum II, cap. 9 (cap. 7 der Schnei-derschen Ausgabe). Da steht aber nur, der Granatbaum und dieMyrte wüchsen gern beisammen, und weil beide den Schattenliebten, thäte der eine der andern keinen Schaden. Das ist etwasanderes, woraus sich in späteren wundersüchtigen Zeiten die An-gabe des Pseudo - Demokritos vielleicht entwickelt haben mag,vielleicht auch nicht, was aber sicher nicht erst aus dieser hervor-gegangen ist; sonst hätte Theophrastos ohne Zweifel seine Ab-weichung von der Lehre des Demokritos, dem er in andern Dingenoft und wie es fast scheint, gern widerspricht, ausdrücklich an-gezeiert. Also nicht vom Granatbaum, wohl aber vom Oelbaumweiss Theophrastos , dass er seine AVurzeln mit denen der Myrteverflechten soll; er nennt auch seinen Gewährsmann dieser ihmoffenbar etwas verdächtigen Angabe, doch nicht den Demokritos,sondern den Androtion. Also wieder kein Beweis für dieAechtheit der Stelle, sondern fast das Gegentheil.
Seite 250 Nr. 8. Die Cypresse solle man in Hecken setzen, —■und Seite 251 Nr. 10, der Kosmarin besitze einen angenehmenund starken Geruch. Ueber solche Kedesclinitzelchen wüsste icheben nichts zu sagen. Zeugnisse für sie beizubringen versuchtauch Mullach nicht einmal; die alterthümliche Sprache soll denDemokritos verrathen. Ich weiss nicht, ob neuere philologische
1) In den Text hat Niclas Seite 284 seiner Ausgabe die Berichtigungzwar nicht aufgenommen, aber in der Varietas leclionis billigt er sie vollständig.
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