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Erster Band.
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Buch III. Ivap. 1. §. 28.

wunderbar herrliche Zeit des ersten jugendlich geistigen Auf-schwungs war vorüber, was davon sich retten, was sich neu ge-stalten liess, das rettete, das gestaltete Alexandrien .

§• 28.

DieAttaler in Pergamon ,

Ragte Alexandrien als Sammelplatz gelehrter Bildung zumalunter den frühem Ptolemäern weit über die gesammte Mitweltempor, behauptete es selbst noch unter den späteren durch seineliterarischen Schätze ein unbestreitbares Ucbergcxyehr, so dass fastjeder Gelehrte, und besonders fast jeder Arzt, dem die Mitteldazu nicht fehlten, wenigstens eine Zeit lang in Alexandrien ver-weilte : so dürfen wir uns doch die übrige Mdt, Trotz äussererKriege und innerer Unruhen, keineswegs ganz in Barbarei ver-sunken vorstellen. Im Gegentbeil, durch die grossartige Völker-mischung unter Alexandros und seinen Nachfolgern hatte sichgriechische Sprache Sitte Geistesbildung und Geschmack übereinen grossen Theil der Erde verbreitet. Vas die Wissenschaftan Tiefe verlor, das gewann sie in doppeltem, in logischem wiein geographischem Sinn des M orts, an Umfang. In Griechen-land selbst war MTssenschaftlichkeit viel zu tief eingewurzelt, umnicht noch immer neue, wenn gleich gegen sonst kümmerliche.Triebe zu machen. Ja einige Gelehrsamkeit fing schon an, über-all bei den höheren Ständen zu den Bedürfnissen des Lebens zuzählen. Besonders waren es aber, nächst den Ptolemäern, dieBeherrscher des kleinen, doch durch Handel und Ivunstfleissblühenden Pergamon an der Küste des schwarzen Meers inKleinasien , die sich durch Pflege der Kunst und MJssenschafthervorthaten.

Schon der Kastrat Phile täros, der mit dem ihm anver-traueten Schatz des Lysimachos sein pergamenisches Reich grün-dete, so wie sein Neffe und seit 263 v. Chr. sein NachfolgerEumenesL, wiewohl in steten Kriegen zur Befestigung seinerHerrschaft begriffen, werden als Förderer der M issenschaft ge-rühmt. Des letztem Nachfolger A tt alo s I., der vier und zwanzig