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Buch III. Kap. 2. §. 33.
medlcinische Schule gründete ') und dessen Freund zu sein Cras-sus (starb 91 v. Chr.) sich rühmte 1 2 3 ). Sein Anhänger Metrodoroskann also füglich alt genug sein, um von Plinius citirt zu werden;auffallend ist nur, dass Galenos ihn grade da, wo er die Schrift-steller über Arzneimittel durchgeht, in der Vorrede seines sechstenBuchs über einfache Arzneimittel, nicht citirt. Wie aber der sonstso genaue Fabricius :! ) ihn zugleich für jenen Schüler des Sabinosund Anhänger des Ilippokrates, der bei Galenos 4 ) einigemal vor-konunt, halten konnte, begreife ich nicht. Denn abgesehen davon,dass die Schüler des Asclepiades Bithynos nicht die besten Ilippo-kratiker waren, so reichte dieser, ein Mitschüler des S trat o n i ko s,eines der Lehrer des Galenos selbst 5 ), schwerlich bis zu Plinius Zeiten hinauf.
Ausser den drei von Plinius genannten Pflanzenmalernkennt Sprengel 6 7 ), verleitet durch Lambecius "), noch einen vierten,den P am philos, einen Alexandriner und Schüler des Aristarchos.Dieser Grammatiker lebte etwa von 224 bis 138 v. Chr. Auf dendamit verwechselten angeblichen Pflanzenmaler werde ich späterzurückkommen und zeigen, dass er weder Pflanzen abbildete, nochdes Aristarchos Schüler war, sondern vermuthlich erst am Endedes ersten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung ein Werk überArzneipflanzen mit vielen abergläubischen Zusätzen compilirte.
Schliesslich gedenke ich hier noch des alexandrinischen Gram-matikers Tryphon, des Ammonios Sohn, der nach Suidas ,
1) PI in, hist. nat. VII, cap. 37 sect. 37.
'!) Cicer. de oratore I, cap. 14.
3) Fabric. biblioth. graec. XIII, pag. 337.
4) Galen, vol. XVII A ., pag. 503 edit. Kühn.
5) Ibidem vol. V, pag. 119. Galenos war 131 n. Chr. geboren, inseinem 17. Lebensjahr, also 148 n. Chr., widmete er sich der Mediein. An-genommen sein Lehrer Stratonikos wäre damals bereits HO, dessen MitschülerMetrodoros 80 Jahr alt gewesen, also 08 n. Chr. geboren , so war er immernoch 45 Jahr jünger als Plinius .
0) Sprengel Geschichte der Botanik I, Seite 111.
7) hamb e c ii commenlarii de bibliotheca Caesarea Vindobonensi II, pag. 523 sgq.