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Erster Band.
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Buch III. Kap. 2. §. 34.

durch Ptolemäos Physkon aus Alexandrien vertriebenen Gelehrtengehörte, und die medicinische Schule zu Smyrna stiftete: in Stra-bons "VY orten, und andere Zeugnisse fehlen, liegt aber nichteinmal das letztere, viel weniger das erstere. Vielleicht war ernur der berühmteste, vielleicht gar der letzte unter inehrern Vor-stehern jener Schule. Grosses Ansehen erwarb sieh sein Werküber die Nahrungsmittel (ri.Eoi r/./;e, nicht über den Arznei-vorrath, wie Sprengel in der Geschichte der Botanik übersetzt,als stände da .itoi r//,s taiyixr/i.). Was sich daraus vornehmlichbei Athenäos und einigen Andern erhalten, sind meist ITrtheileüber die grössere oder geringere Nahrhaftigkeit, die leichtereoder schwerere Verdaulichkeit verschiedener Fische, auch einiges

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über die Anwendbarkeit wohlriechender Pflanzen zu Salben unddergleichen; eigentlich Botanisches fand ich nicht darunter. Seinangebliches Y\ erk über die Pflanzen existirte nur in SprengelsGeschichte der Medicin, bis llosenbaum es auch da vernichtete 1 ).

Für die nächstfolgenden Schriftsteller finde ich kein zuver-lässiges früheres Zeugniss ihres Alters, als dass sie von Plinius citirt werden, der bekanntlich bis zum Jahr 79 n. dir. lebte. Siekönnen also schon dem folgenden Zeitraum angehören, und stehenvermuthlich nahe an der Grenze beider.

Mikton hatte nach Plinius 2 ) lihizotomumena geschrieben,und darin gegen Schlangen nichts so sehr empfohlen wie Hippo-marathron. Ein leider sehr verdorbenes Scholion zum Nikandros 3 )nennt sein Werk Ehizot omikon, mul lässt ihn gleich wie denlvrateuas drei Arten des Tithymallos, das heisst unserer Euphor-bia, unterscheiden. Die erste, die männliche, werde auch Kobion

1) Sprengel, Gexch. d. Med. I, S. 563. wo auch in Rosen bau msAnmerkungen die Stellen der Alten, in denen Ilikesios vorkommt, gesam-melt sind.

2) PI in. XX, rap. 23 xect. 96.

3) Schol. ad Xicandri theriac. vers. 617. Der Vers nennt den lvytisosund den milchreichen Tithymallos ; das Scholion, wie es in Schneiders Aus-gabe steht, scheint sich ganz auf den Kytisos zu beziehen, gehört aber sei-nem Inhalt nach zur grösseren Hälfte offenbar zum Tithymallos.