Band 
Dritter Band.
Seite
XI
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XI

Jahren 526 und 527 zeugen. Siehe meine Ausgabe des Priscia-nus I pag. VI sq. Er citirt den Solinus an mehrern Stellen.13 i e s e r ist neuerlich irrig bis in die erste Hälfte des fünftenJahrhunderts herabgedrückt durch Wuttke, „die Aechtheit desAuszugs aus der Kosmographie des Aithikos“. Siehe aber dage-gen Kunstmann in den münchener gelehrten Anzeigen 18o5III Seite 50 ff., und vornehmlich Roth in den hcidelberger Jahr-büchern 1855 Seite 102, der ihn mit Recht bald nach 235 setzt.

Seite 399. Ueber Marcellus vergl. Jak. Grimm in denAbhandlungen der berliner Akademie aus dem Jahre 1847 (Band1849), histor.-philol. Klasse, Seite 429 — 460. Ueber die keltischenEormeln in demselben Grimm und Rietet daselbst 1855 Seite51-68. Der Beiname Burdigalensis, obwohl bisher schlechtvertheidigt, ist doch richtig, wenn man nur unter dem Ausoniusder Praefatio den Julius Ausonius, des Dichters Vater, einenArzt versteht, was auch Grimm tliut. Julius Ausonius war ausBazas, zog aber dann nach Bordeaux . Siehe über ihn Ausoniiparental. I, und praefatiuncula ad Syagrium.

Seite 386. Ueber das citirte Scholion Apollon , vergl.die Ausgabe von II. Keil hinter dem Apollonius , ed. Merkel.Im Text hat er offenbar corrumpirt JIi6af.irj g, als Varianten Koa-ftrjg und Koapog-

So weit Professor Hertz. Ursprünglich waren dessen Be-merkungen, wie auch ihre Form errathen lässt, nicht für den Druck,sondern zu meinem Privatgebrauch bei einer Revision meiner Ar-beit bestimmt; und die Versuchung, mich sogleich auf Berich-tigung und Vervollständigung der beiden ersten Bände einzulassen,war gross. Je vertrauter man durch lange Beschäftigung miteinem Gegenstände ward, desto lieber kehrt man, wenn sich neuerStoff darbietet, zu ihm zurück. Allein mir untersagen mein vor-gerücktes Alter und der lange Weg, der noch vor mir liegt, für