Buch X. Kap. 5. §. 35.
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führt zu einer wahrscheinlichen Deutung. Banqueri übersetztLecacio, aber wer ist das? Casiri schreibt erst willkürlichLaksinüs, und übersetzt dann noch willkürlicher Licinius.
Wiüqanszüs. Banqueri übersetzt Yucansos ohne weitere Er-klärung. Er scheint also das vordere Waw, was er auslässt,für die Copula zu halten; doch das ist unstatthaft, weil die üb-rigen Namen sämmtlich ohne Copula an einander gereiht sind.Casiri giebt in seinem Verzeichniss, wie gewöhnlich ohne Anzeige,wiederum eine Conjectural-Veränderung, die ich jedoch diesmalfür eine wirkliche Verbesserung halte: er liest, wie jeder desArabischen Kundige einsieht, mit sehr geringen Veränderungen,die bei einem so incorrecten Text wohl erlaubt scheinen, Diü-fanthüs, Diophantos. Warum er sich aber damit nicht be-gnügte, sondern diesen Namen abermals in Diophanes Bithv-n o s verwandelte, sehe ich nicht ein. Man vergleiche die vielenMänner des Namens Diophantos bei Fabricius bibl. gr. IV, p. 16.
Thärthiüs. Banqueri übersetzt Taracio, den niemand kennt.An einer andern Stelle I, pag. 316 steht Thärithiüs. Daraus,wie es scheint, machte Casiri T afr ä ri th l ü s, und daraus wie-der Theophrasto s. Weit wahrscheinlicher finde ich Teren-tius nämlich Varro, minder wahrscheinlich Tarentinus.
Betodün. So liest und übersetzt Banqueri durchgängig, auchI, pag. 274, wo Bindün, und pag. 504, wo Bitüdün steht.Casiri macht aus der ersten oder letzten Lesart Pythion, denbei Varro nur ein paar mal, sonst nirgends vorkommendenGeorgiker; aus der zweiten Lesart Bion Soleus, letzteres ge-wiss mit Unrecht, wenn auch jenes möglich ist.
Biriäjüs. Banqueri übersetzt Bariayo o Palladio. An einerandern Stelle 1, pag. 515 steht aber offenbar derselbe Name ohnealle diakritische Punkte und mit einem Lam statt des letztenWaw. Da lässt sich, gehörig punktirt, Birigälos lesen, wasman vielleicht gar nach Vergleichung beider Lesarten in Biri-giliüs verändern dürfte. Das wäre Virgilius , an den auchBanqueri an dieser Stelle erinnert. Und wirklich sagt Virgiliusgeorgic. I, v. 66 dasselbe, was Birigfilüs sagt, der Nutzen des