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Buch X. Kap. 5. §. 35.
Läün, Leon des Photios, der, wie wir im vorigen Bande Seite259 fanden, mit Leontios oder Leontinos der Geoponikaidentisch ist. Ferner:
Südiün, Sothion der Geoponika. Endlich:
Qasthüs, vielleicht Ivassi o s Di ony si o s Itykäos. — Ich fassehier, was über diese drei Schriftsteller zu sagen ist, zusammen.Im Text steht Läün Süd Bürq ast h o s u. s. w., indem demletzten Namen noch hinzugefügt ist der Gelehrte Griechen-lands . Aber Süd scheint gar kein Name zu sein, weshalbBanqueri Läün Süd, Casiri S üd bü rq as th üs zusammenge-zogen. Beides halte ich für unstatthaft. Läün Süd übersetztBanqueri durch Leo Africanus (wobei natürlich an den be-kannten Schriftsteller dieses Namens, der zu Anfang des sech-zehnten Jahrhunderts lebte, nicht zu denken ist). Aber dasmüsste heissen Läün Alaswad, eigentlich der Schwarze; südist der Pluralis von aswad, schwarz, und lässt sich daher indieser Form und ohne den Artikel grammatisch nicht mit Läünverbinden. Gegen Casiri’s Zusammenziehung zeugt schon diemonströse Länge des Namens, und die Deutung desselben über-trifft beinahe noch die bekannte scherzhafte Ableitung des NamensNebucadnezar von Jakob. Ganz einfach heisst es: Südbürqas-thüs ist Hesiodos Askräos; und um seiner Erfindung dieKrone aufzusetzen, citirt er selbst den Abul Farag pag. 40 (61des arabischen Textes), wo derselbe Name Hesiodos arabischAisidüs geschrieben vorkommt. Zudem finden sich all diesefingirten Namen, Südbür q asthüs, Bürqasthüs und LäünSüd, ausser der Stelle, bei der wir stehen, nirgends im ganzenIbn Alawwäm, der doch die übrigen Namen dieses Verzeichnis-ses so häufig bald selbst citirt, bald von Ibn H’agjag citirenlässt. — Dagegen fehlen in dem Verzeichniss, wenn sie nichtin dieser offenbar verdorbenen Stelle stecken, die beiden NamenSüdiün und Qasthüs, die doch, zumal der letzte, so häufigim Buche selbst citirt werden. Qasthüs aber steckt ganz klardarin. Sondere ich diesen Namen ab, so behalte ich Südbür,dessen Entstehung aus Südiün auf der Hand liegt, da sich Ba