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Dritter Band.
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Buch X. Kap. 6. §. 39.

Leben und den schriftstellerischen Arbeiten Alniasüdi’s eine eio-ene

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Abhandlung 1 ), die sich durch eine frühere Abhandlung von deSacy über eins der Werke Masüdi’s 2 ) noch etwas vervollständigenlässt. Nur das Wichtigste daraus gebe ich hier wieder.

Ab ul II’ as an Ali Ben AlKosain Ben Ali Almas vidiwar, wir wissen nicht genau in welchem Jahr, doch sicher gegendas Ende des dritten Jahrhunderts der Iligradt, zu Bagdad 3 ) ge-boren, musste aber, wie er selbst erzählt, durch Unglücksfälle ge-nöthigt, sein theures Vaterland verlassen, und brachte einen grossenTheil seines Lebens in Syrien und Aegypten zu, vielleicht, wiede Sacy 4 ) wahrscheinlich macht, in Folge religiöser Anfechtungen,da er zur viel verfolgten Secte der Motazalah gehörte. Aber auchNeigung und Wissbegierde trieben ihn von Land zu Land. ImJahr 303 (915 — 916) befand er sich zu Isztachar, der alten Perse-polis. Noch in demselben und dem folgenden Jahre treffen wirihn in Indien . Auch nach Zeilan und bis ins jenseitige Meer warer gekommen, hatte das rothe Meer und die afrikanische Küstebis nach Madagaskar hinab, und später auch die Küsten des kas-pischen Meeres befahren. Endlich finden wir ihn wieder in Eosthathin Aegypten , wo er sein letztes schriftstellerisches Werk im Jahr345 vollendete, und entweder noch in demselben oder im folgendenJahre starb 5 ).

1) Quatr einere) notice sur la vie et les ouvrages de ^lasoudi , im JournalAsiatique. Troisiene Serie. Tom. VII, 1839, pag. 5 sqq.

2) Sylveslre de Sacy, le livre de Vindication et de Fadmonition d’Abou'lHasan Ali ßls de Hosain fils d'Ali Masoudi, in den Kotices et Extraits des ma-nuscrits de la bibliotheque imperiale etc. Tom. VIII, 1810, pag. 132 sqq.

3) Hammer . PurgstalFs Angabe (Lit. Gesch. V, S. 309), er sei ausMauretanien , beruht auf einem Irrthum des Fihrist, den schon de Sacyin seiner arab. Chrestomatie und Quatremere a. a. <). durch Almas udi’seigenes Zeugniss widerlegten.

4) De Sacy a. a. 0. pag. 151.

5) Im Jahr 345 nach Abulmahasan bei de Sacy in den Notices etExlraits etc. Vlll, pag. 151 und, wie Quatremere im Journ. Asiat. VII, pag.11 versichert, nach der einstimmigen Angabe der orientalischen Biographen.Im Jahr 340 jedoch nach Il’ag’g'i Chalifali nr 201, 60i, 3647, und 11882.Abulfeda und Ihn Challikan übergehen ihn ganz.