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Buch X. Kap. 6. §. 41.
Viertes Klima (Tom. II). Die geographischen Schilderun-gen sind in den ersten Sectionen dieses Ivlima’s, Südspanien unddie Inseln des Mittelmeers umfassend, am ausführlichsten. Mansieht, dass der Verfasser gesehen hatte, was er beschrieb. Diebotanischen Nachrichten werden aber, je nördlicher, desto sparsa-mer. — Sect. I. Daraus habe ich nichts anzuführen als (pag. 65)sehr wohlschmeckende Eicheln bei Bathrüsch (Padroches?)in Cordova. — Sect. II. (pag. 80). Zu den fruchtbarsten Gegen-den in Sicilien gehört die von San Marco. Die Menge der dortwachsenden Veilchen erfüllt die Duft mit ihrem Wohlgeruch.—(Pag. 89). Um Barthaniq (Partenico) baut man Lawsonia, Baum-wolle und viele andre Gewächse. — Sect. IV. (pag. 127). Aufder Insel Samos sammelt man Mastix, der in grosser Mengedaselbst gebaut und ausgeführt wird. — Sect. VI. (pag. 168). BeiIszfahän in Persien findet man vorzüglichen Safran. — Sect. VII.(pag. 175). Bei Qom zwischen Iszfahän und Rai sind die Gärtenbesonders bepflanzt mit Nussbäumen und Pistacien, derenFrüchte weit verführt werden. — Sect. VIII. (pag. 200). Die Bergeum Kasch, eine Tagereise von Samarqand, erzeugen viel Taran-gabin, eine Art Manna, die nach Ibn Baithär von verschiedenenPflanzen, am häufigsten von Alhaqi Camelorum gesammelt wird.
Fünftes Klima. Sect. VI. Armenien. (Pag. 3^1). Zu denausgezeichneten Früchten der Umgegend von Berda (an einem deruntern Zuflüsse des Kur) gehört der Raqbän, die schönste Fruchtihrer Art auf der ganzen Welt, süss, wenn sie reif ist, zuvor bitter.Das könnte die Wassermelone sein. Allein bei demselben Ortwächst nach Alisztachri S. 86, wie wir früher sahen, eine Frucht,die er Alus nennt, und eben so beschreibt wie Alidrisi diese Frucht,doch mit dem Zusatz, sie sei so gross wie eine Vogelbeere. —(Pag. 328). Ein Baum unweit Ardis (der Name ist undeutlich ge-schrieben, vielleicht Argis), dessen Namen Alidrisi nicht anzugebenweiss, trägt eine mandelartige Frucht, die mit der Schale gegessenwird, und süss wie Honig schmeckt. —. (Pag. 330). In der ganzenGegend zwischen Derbend und Tiflis wächst die Färberröt heund wird von da sogar bis nach Indien ausgeführt. Eben so wächst