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Buch XII. Kap. 1. §. 5.
Amigdalus. — Blühet vor den Blättern.
Arangus. — Citrus Aurantium . So nennen Einige dieCedrus der Italiäner (wovon unten). Allein die Arangus (Orange )hat einen runden Apfel, weiches Fleisch und etwas härtere Körnerals die Zitrone. Auch ist ihr Stamm höher und minder empfind-lich gegen die Kälte.
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Arbor mirabilis. — Ricinus communis . Der Stammrohrartig und ästig. Die Blätter sehr gross, rund, strahlenförmig(was wir palmata nennen), die untern Strahlen allmälig kürzer.Die Frucht besteht aus vielen Körnern an einem langen Stiel inGestalt einer Traube. Die Blumen sind schön, traubenförmig, gelb.An feuchten schattigen Stellen werden Stamm und Blätter schnellausserordentlich gross. Gleichwohl hat die Pflanze mehr die Natureiner Staude als eines wahren Baums.
Arbor paradisi. — Musa paradisiaca . Wird ausführ-lich beschrieben und mit dem Ricinus verglichen, offenbar auseinem andern Schriftsteller, den Albert nicht nennt. Das ist jedochdie älteste Beschreibung bei irgend einem europäischen Schrift-steller, die ich kenne.
Buxus. — Gleich uns unterscheidet Albert den baumartigenund den zwergartigen Buxbaum. Jener trage kleine oben stacheligeAepfel (das ist die Capsula coriacea, post dehiscentiam, stylorumpersistentium partitione, sexrostris); dieser sei unfruchtbar. Auchdie lederartigen immergrünen Blätter werden beschrieben, am aus-führlichsten aber das Holz und dessen mannichfacher Gebrauch.Auch bemerkte Albert schon die Aehnlichkeit des Geruchs derPflanze mit der menschlichen Ausdünstung.
Castanea. — Wird treffend mit der Buche verglichen. Jenesei dicker aber niedriger, ihre Blätter fester und länger, ihre Kernehärter und süsser. Die Frucht beider sei rauh-stachelig und ent-halte in Einer Schale (theca) mehrere Kerne.
Casus. — Cistus Creticus. Davon die bekannten altenSagen. Ich bemerke nur, dass alle altern lateinischen Auslegerdes Avicenna die Pflanze eben so nennen. Die Araber verwech-
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