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Vierter Band.
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Buch XIII. Kap, 3. §. 17.

seines "Werks, Ruralium Com modo rum libri duodecim,dann von seinem Leben und seinen Leistungen sprechen, indemdie verschiedenen Ausgaben dabei genau unterschieden werdenmüssen.

Auch von seinem genannten Werke, wie von denen des MarcoPolo und des John Maundevile, besitzen wir sehr alte Handschriftenin zweierlei Sprachen, lateinische und italiänische, und laugezweifelte man, welche das Original wären. Leicht genug zu führenist zwar der Beweis, dass Petrus lateinisch geschrieben habenmüsse, tlieils aus grammatischen Gründen, theils aus der alphabe-tischen Anordnung einiger Bücher seines Werks, die nothwendigdie lateinische Sprache voraussetzen; doch führte ihn erst Castel-ve tro in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts, undgedruckt ward der Theil seiner Arbeit, der den Beweis enthält, sogarerst 1714 (le rime di Bernbo, colle giunte di Lod. Castelvetro.Napoli 1714, 2 voll, in 4. Die Giunta prima war schon 1563 erschie-nen; in genannter Ausgabe erschien die Giunta seconda zum erstenmal, worauf Apostolo Zeno und Andere beistimmten. Indess istdie italiänische Uebersetzung im reinsten toscanischen Dialektkurz vor oder spätestens zur Zeit Boccaccio’s geschrieben, und wirddeshalb als schätzbares Sprachdocument im Vocabolario dellaCrusca häufig benutzt. L T ns dient sie zur Erläuterung mancherDunkelheiten des Originals, und setzt oft bessere, zuweilen auchschlechtere Lesarten voraus, als die lateinischen Ausgaben dar-bieten.

Dieser, das heist der lateinischen Ausgaben, zählt Ebert,und ebenso Choulant 1 ) sechs vor, drei nach dem Jahr 1500 er-schienene. Hain, der sich bekanntlich nur mit den Incunabelnbefasst, übergeht Eine der von Ebert aufgeführten, und fügt zweiandre hinzu, die er jedoch beide nicht selbst gesehen und folglichauch nicht beschrieben hat. Ich selbst besitze von denen, welche

1) Gratulationsschrift zur Jubelfeier des Hofrath Pech, mit dem besondernTitel: Choulant, die Anfänge wissenschaftlicher Naturgeschichte und naturhisto-rischer Abbildungen im christlichen Abendlande. Dresden 18öli in 4., Seite 37,