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Vierter Band.
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Buch XIII. Kap. 5. §. 26.

potest, quia de eo, quo minus egebant 1 ), hoc est aere, magis 2 )inveniunt. Unde necesse est eas dissolvi, deficiente eis naturaliinstrumento, nutriinento scilicet terreno. Si serenda semina herbarum,quas comedere crudas volueris, madefeceris per triduum in oleolaurino vel nardo vel vino condito pulveribus caryophyllorum velmuscatarum 3 ), et postea siccata iterum madefeceris: ejusdem sapo-ris sata nascentur, cujus succos semina conbiberuut, et hoc testePalladio.

Konrad’s von M egenberg freie Bearbeitung des Vor-stehenden.

Nun an diesem fünften Stück des Buchs sollen wir sagen vonden Kräutern, und des ersten in einer Gemein. Es ist eine Frage,wie so mancherlei Kraut sei, das aus der Erde wächst, und dochdie Erde nur einerlei ist, wann (indem) sie ist ein einfältiges Element?Das verantwortet man also und spricht, dass die Kräuter nichtwachsen noch kommen aus einfältiger Erde, wann (indem) dasErdreich, das wir sehen und greifen, und (woraus) die Bäume undKräuter auswachsen, das ist gemischt aus den vier Elementen,Feuer Luft "Wasser und aus lauterer Erde; und die Mischung istalso mancherlei, dass die Kräuter mancherlei Art begreifen undmancherlei Gestalt. — So ist eine andre Frage: warum heissenwir ein irdisch Din" wässriger Natur? das andre feuriger Natur?das dritte luftig? das vierte erden? Sind sie doch alle aus denvier Elementen gemischt. Dazu spricht man, dass ein jeglich Dingseinen Namen habe nach dem meisten Werk und von der meistenEigenschaft, die es hat, wie das nun sei, dass alle irdischen Dingeaus den vier Elementen seien. Doch ist eins hitziger denn dasandre, das heissen wir feurin; und eins feuchter denn das andre,das heissen wir wässerig. So ist eins gar leicht, und zeucht übersich, das heissen wir luftig. Welches aber gar schwer ist undkalt, und unter sich zeucht, das heissen wir irdische Natur, wie

1 ) Egebatur , cod. Goth.

2 ) Minus, cod . Vrafislav.

3 ) Gariophilis vel museale , cod , Vratislav»