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Buch XIII. Kap. 5. §. 26.
bedenkt, wie verbreitet der alte Glaube an den Einfluss der Ge-stirne herrschte, und wenn ich noch hinzufüge, dass Konrad selbstein vermuthlich astrologisches Werk geschrieben hatte, welches erin der Nachschrift hinter dem Kapitel von dem siebenten Planetenmit folgenden Worten, und auch später zuweilen anführt: „Werdavon wissen will, der lese das deutsche Buch, das ich gemachthabe, von der Gestalt der Welt, und heisst die teutch spera,und hebt sich an: Fleuss in mich aller Genaden Kunst. Da findetman viel hübscher Ding in.“
Zum Schluss bemerke ich noch, dass sich der ganze Abschnittvon den Kräutern, mit Ausschluss einiger Kapitel und Zugabe deseinzigen Kapitels von der Aristolochia, falls es bei Konrad unächtsein sollte, wiederholt findet bei Ortolff von Beyerlant amEnde seines
Artzneybuch’s von allen geprässten der menschen, wye man denhelflfen sol zu irer gesunthevt und stercke. Mit der Schluss-schrift: Das Ertzneybuch hat getruckt und vollendet Antho-nius Sorg in der keiserlichen stat Augspurg am montag nachErasmi. Do mon zalt von der gepurt cristi MCCCC und imLXXXVIII jar. — in 4.
Die ältere Ausgabe dieses Werks Nürnberg bei Anton Coburger1477 in fol. kenne ich nicht.