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Vierter Band.
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Buch XIV. Kap. 3. §. 37.

Drittes Kapitel.

Botanische Gärten, Sammlungen getrockneterP fl a n z e n uncl Anwendung des Holzschnitts z uP f 1 a n z e n a h b i 1 d u n g e n.

§ 37.

Botanisch-medicinische U n i v e r s i t ä t s g ä r t e n, und dieTrennung der Demonstratio von der Lectio simplicium.

Angelangt an einen der wichtigsten Wendepunkte der Botanik,an ihre vollständige Rückkehr zur Beobachtung, welcheihrer Lossagung von der beschränkenden Rücksicht auf die Nutz-anwendung der Pflanzen vorausgehen musste, ist es Zeit die dreiin der Ueberschrif't des Kapitels genannten vornehmsten Förde-rungsmittel dieses Umschwungs jedes für sich näher ins Auge zufassen. Ihrem Ursprünge nach reichen unstreitig alle drei in dashöchste Alterthum hinauf. Das ist von den Gärten, bei denenwir zuerst verweilen wellen, am bekanntesten.

Wer kennt nicht aus der Odyssee die Gärten des Alkinoosund des Vater Laertes? Dass es an Blumengärten in ganz Grie­ chenland nicht fehlte, beweist der häufige Gebrauch der Kränzebei jedem Gastmal, jeder festlichen Gelegenheit. Auch die Phar-makopolen sammelten ihre Heilpflanzen gewiss nicht alle in Feldund Wald, ein Theil derselben ward ohne Zweifel in Gärten ge-zogen, die wir, zwar nicht botanische, doch vielleicht medicinischeGärten nennen dürfen. Was ich Band I, Seite 151 über denGarten des Theophrastos , Seite 207 über die Pflanzentreiberei inAlexandrien , Seite 249 über ein georgisches Gedicht des Nikandros,das sich offenbar auch auf den Gartenbau erstreckte, Seite 285über die Pflanzenculturen des Königs Attalos , Seite 299 über dieGärten der Karthager, Seite 377 über die der Römer, Band 11,Seite 132 von dem ersten, wie es scheint, wirklich medicinisch-hotanischen Garten des Castor zu Rom , Seite 205 vom Ale-