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Vierter Band.
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Buch XV. Kap. 1. §. 40.

wovon icli bei diesen gesprochen habe, Ryf’f verwandelte seinenNamen in Kivius, sonst ist, wie Trew versichert, im Text keineVeränderung gemacht, aber die Zahl der Abbildungen bis 780vermehrt!

Von nun an wusste Egenolph einen bessern Gehiilfen für seineliterarischen Unternehmungen zu gewinnen. Adam Lonicerus 1 ),der Sohn des schon erwähnten Johannes Lonicerus , war 1528zu Marburg geboren, und zeichnete sich so aus, dass er schon imdreizehnten Jahr Baccalaureus, im sechzehnten Magister der freienKünste ward. Einige Jahr lang unterrichtete er darauf erst zuFrankfurt, dann zu Friedberg in der Wetterau, in den alten Sprachen,und kehrte dann nach Marburg zurück, wo er sich nun vorzüglichder Medicin gewidmet zu haben scheint. Denn 1551 begab er-sieh nach Mainz , um unter Anleitung eines alten Doctors derMedicin seine theoretischen Kenntnisse praktisch anwenden zulernen. Zwei Jahr später abermals nach Marburg zurückgerufen,ward ihm der mathematische Lehrstuhl daselbst eingeräumt, dener einnahm, ohne deshalb die Medicin aufzugeben; ja er erwarbsich während der Zeit, wie es scheint 1553, den Doctorhut derMedicin, und verheirathete sich an demselben Tage mit EgenolphsTochter. Bald darauf ward er zu einer medieinischen Professurnach Mainz berufen, und befand sich auf der Reise dahin gradebei seinem Schwiegervater zu Frankfurt , als plötzlich der dortigeStadtarzt starb. Lonicerus ward zu seinem Nachfolger erwählt,und blieb nun bis zu seinem Tode im Jahr 1580 zu Frankfurt ingenauer Verbindung mit Egenolph und seinen Schwägern, welchenach des Schwiegervaters Tode dessen Geschäft unter der FirmaEgenolphs Erben noch lange fortsetzten.

A d am i Loniceri n a t ur al i s h i s t o r i a e op us novum etc.erschien zuerst 1551, der zweite Theil 1555 in fol.; sein Kreuter-buch, neu zugericht u. s. w. nach Trew zuerst 1557 in fol.;das lateinische Werk 1505 unverändert noch einmal, das

I) Das Folgende wieder nach Freher a. n. (). Seite 12sj, geschilpt!,,c • Manuscrijitis Almbniyensibits.“

Meyer, Gesell, d. llotanik. IV.

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