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selbe über 20000 m - (10261*0 beträgt. So wie hohe Bergeeinige Theile der Continente bedecken, so kann es auchgrosse Vertiefungen im Becken der Meere geben; aber esist natürlich anzunehmen, dass ihre Tiefe kleiner, alsdie Höhe der hohen Berge ist, indem der Absatz derFlüsse und die Ueberreste der Meeresthiere, welche vonden Strömungen fortgeführt werden, diese grossen Vertie-fungen mit der Zeit ansfüllen müssen“.
Die mittlere Höhe der Continente und Inseln, welcheder berühmte Geometer nach meiner Ansicht beträchtlich zugross angenommen, hängt weit weniger von diesen Culmi-nationspunkten, Pies oder Dömes ab, welche die Aufmerk-samkeit des gemeinen Mannes auf sich ziehen, als von derallgemeinen Configuration der Plateaux, der sanftwelligenEbenen mit doppeltem Abfalle, deren Ausdehnung und Masseauf die Lage einer mittleren Oberfläche vonEinfluss ist,d. h. auf die Höhe einer Ebene, welche durch den Schwer-punkt des Volumens der Continente geht*). Dieser ist ganz■verschieden von dem Schwerpunkte der Massen, da der sichüber die Meeresfläche erhebende Theil der festen Erdrindenicht homogen zusammengesetzt ist. Die Geologie hat ihrenumerischen Elemente, wie alle Wissenschaften, welchevon der Gestalt und Grösse der Bergketten und der Becken, *von der Vertheilung der organisirten Wesen oder von denUrsachen handeln, welche die Klimate oder die Inflexionender Isothermen-Linien modificiren. Die exacten Wis-senschaften sind nur in dem Maasse fortgeschritten, als mandie physikalischen Phänomene in ihrem Zusammenhänge auf-gefasst und allmälig aufgehört hat, z. B. den Gipfelpunk-ten, die isolirt auf einer Kammlinie hervortreten, oder denTemperatur - Extremen, welche das Thermometer wäh-rend einiger Tage im Jahre erreicht, einen zu grossen Werthbeizumessen. Wir besitzen für die britischen Inseln, Frank reich , Deutschland , die Schweiz und Skandinavien Tausendevon geodätisch oder barometrisch bestimmten Höhenpunkten;a ber sie sind leider sehr ungleich vertheilt. Noch ist keine
*) IV, Berichte d. Akad. z. Beil. , 1843, p. 333; P og g. Airaal., LVII., 407.]