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Immanuel Kant's physische Geographie / Immanuel Kant ; auf Verlangen des Verfassers, aus seiner Handschrift herausgegeben und zum Theil bearbeitet von Friedrich Theodor Rink
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138
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iZ8 Physische Erdbeschreibung.

dieser §0 verstehen sie eine eingefleischte Gottheit^die vornehmlich den großen Lama zu Barantola inTibet anjctzt bewohnt und in ihm angebetet wird,nach seinem Tode aber in einen andern Lama fahrt.Die tatarischen Priester bes Zo werden Lamas ge-nannt, die chinesischen Bonzen. Die katholischenMissionaricn beschreiben die den Fo betreffendenGlaubensartikel in der Art, daß daraus erhellet,es müsse dieses nichts anders, als ein ins große Hci-denthum degencrirtcs Christenthum seyn. Sie sollenin der Gottheit drey Personen statuiren, und diezweyte habe das Gesetz gegeben und für das mensch-liche Geschlecht sein Blut vergossen. Der große Lamasoll auch eine Art des Sakramentes mit Brod undWein adminifteircn. Man verehrt auch den Cvnfu-cius oder Con - fu - cc,, den chinesischen Sokrates.Es sind auch einige Juden da, die so, wie diejenigenauf der malabarischcn Küste, vor Christi Geburtschon dahin gegangen sind, und von dem Juden-thume wenig genug mehr wissen. Die Secte des Foglaubt die Seelenwandcrung. Es ist eine Meinungunter ihnen, daß das Nichts der Ursprung und dasEnde aller Dinge sey, daher eine Fühllosigkeit undEntsagung aller Arbeit auf einige Zeit, gottseeligeGedanken sind.