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Immanuel Kant's physische Geographie / Immanuel Kant ; auf Verlangen des Verfassers, aus seiner Handschrift herausgegeben und zum Theil bearbeitet von Friedrich Theodor Rink
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140
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Physische Erdbeschreibung.

in vielen Stücken von einer andern Seite ken-nen gelehrt, als bis dahin die Missionsnach-richtcn. Aber auch in jenen Nachrichten herrschenoch unfehlbar große Uebertreibung, doch ohneSchuld der Engclländcr).

T u n q u i n

hat ehedeß zu China gehört. Es lieg China gegenSüdwestcn, und am nächsten. Die Hitze ist hier indem Monate um den längsten Tag größer, als un-ter der Linie. Hier sind die in dem heißen Erdgür-tel angeführten Moussons regulär, nähmlich von demEnde des April- bis zum Ende des Auguftmonatcsweht der Südwestwind, und es erfolgt Regen, vomAugust bis October häufige Tnphons, vornehmlichum den Neu - und Vollmond, mit abwechselndenSüdwest- und Nordostwindcn. Vom November bisin den April Nordostwind und trockenes Wetter.Die Fluth und Ebbe ist hier von derjenigen in denübrigen Welttheilen unterschieden. Die erstere dauertzwölf Stunden, und die letztere gleichfalls. Vondem neuen Lichte bis zum ersten Viertel, gleichfallsvom vollen Lichte bis zum letzten Viertel sind hoheFluthen. Die übrige Zeit hindurch sind sie niedrig.Zn der Zeit der hohen Fluth sängt das Wasser mit