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Immanuel Kant's physische Geographie / Immanuel Kant ; auf Verlangen des Verfassers, aus seiner Handschrift herausgegeben und zum Theil bearbeitet von Friedrich Theodor Rink
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Physische Erdbeschreibung.

Das Erdreich soll allenthalben in der Tiefe von we-nigen Fuß, selbst im Sommer, gefroren seyn. Manlebt von der Viehzucht, sonderlich von Pferden undKräutern.

Kalmücken.

Die Kalmücken bewohnen die höchste Gegen--er östlichen Tatarcy, bis an das Gebirge Jmaus,und haben sich ostwärts und nordwärts ausgebreitet.Sie rühmen fsti, ächte Nachkommen der alt-nMongalen zu seyn. Ihre Gestalt ist oben beschrie-ben. Ihr oberster Beherrscher nennt sich Koiuai-scha. Seine Gewalt erstreckt sich bis Tangutobgleich einige Horden sich unter Rußlands Schußbegeben haben. Im Königreiche Tangut blüht nochetwas von den Wissenschaften der alten Mongallen.In Baranrhola, oder wie Andere es nennen, in Po-tola residier der große Obcrpricster der mongolischen Tatarn, ein wahres Ebenbild des Padftes. DiePriester dieser Religion, die sich von dieser Gegendder Tatarcy, bis in das chinesische Meer ausgebrei-tet haben, heißen Lamas; diese Religion scheint einin das blindeste Heidenthum ausgeartetes, eatholi-sches Christenthum zu seyn. Sie behaupten, Gott