Band 
Erster Band.
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VIII
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VIII

gegen BresI a u. Quarzlager darinnen, zumTheil mit Berg-kriftallen, bey K1 e i n - W a n d r i fch, bey Laafen, beySchönbrunn. Der Granit in der Ebene har ftets einenbeftimmteren Characrer, als der, auf hohen Gebirgen. Solltewohl die erfte und ältefte Gebirgsarr der Erdoberfläche reinerQuarz feyn? Vergleichung von Polarländern mit Aequator -gegenden könnten vielleicht hierüber entfeheiden. Der Gra-nit im Fürftenthum Brieg ift der letzte Granit bis in Un­ garn hinein. Neuerer Granit bey Reichenftein. Vongeringer Ausdehnung.

Gneufs.

Er hebt fich am Riefengebirge zu keiner grossen Hohe hinauf,»Schon allein die Natur des Glimmers wäre hinreichend denGneufs vom Glimmerfchiefer zu unterfcheiden. Er erfcheint infebuppenartig auf einander liegenden Krvftallen im Gneufse;in fortgefetzten Blättern im Glimmerfchiefer. Thal von Tann-haufen, Syenit, Quarz mit Granaten als Lager im Gneufse. Gneufs des Eulengebirges. Gneufs ift ohne Kalklager. Aber nicht ohne Erzlager.

Glimmerfchiefer.

Ift fehr ausgebreitet in Schlefien. Wechfelt mit Granit ge-nau auf der gröfsten Höhe des Riefengebirges, durch die ganzelänge diefer Bergreihe, Weil der Glimmerfchiefer von Sü-den aus, gegen das Gebürge geführt ward. Er ift wellen-förmig fchiefrig an der fchwarzen Koppe, Hornblend-fchiefer, als eigne Gebirgsarr. Grofse Menge untergeordne-ter Lager im Glimmerfchiefer. Vorzüglich Kalklager,Die im Hornblendfchiefer kaum; und dann wenig ausgedehncVorkommen. Kalklager mit Serpentinftein. Erzlager vonReichenftein Diefer Serpentin im Kalkfteine ift die äl-tefte Erfcheinung der Talkerde. Granaten, dem Glimmer-fchiefer im Eidlichen Theil Schießens ganz characteriftifch.Seltener am Riefengebirge. Granatenloch im Wolfshau, Erzlager der Maria Anna zu Querbach, Zinnftein-