XIII
Schichtung 1 ,
Unregelmäßige, oft veränderte, gekrümmte und -gewundeneSchichtung, findet fich nur an fteil und hoch außteigendenBergen, und. gewöhnlich nur auf der Höhe. — Die Schich-tung des Kalkfteins, in der Tiefe, ift im Salzkammergute be-ftimmt. — Locale Verrückungen des Schwerpunkts könnenfonderbare Formen in der Schichtung hervorgebracht haben, —
Kalkftein.
Der Kalkftein umfafsr hier alle übrige Gebirgsarten der Flöz-gebirgsformation, die, gegen feine gewaltige Malte, nur unter-geordnete Lager zu feyn fcheinen. — Grofss Farbenverfchie-denheit im Kalkftein. — Doch fcheint jede Farbe ihre eigeneLagerungshöhe zu haben. — Dunkle Farben in der Tiefe; —Weifse und Feinkörnigkeit des Kalkfteins in der Höhe. — Ver-fteinerungen auf.eigenen Lagern. — Verfteinerungen, vorzüg-lich Eiitrochiten und Trochiten trennen häufig dezi älterenSandftein von diefem Kalkftein. — Beifpiel, die Gegend vonWien . — Feuerftein im Kailcftein, in grofsen Höhen. — Inder Höbe fcheinen die Materien fielt freyer nach Verwand-fchafcsgefcczen haben abfondern zu können. — Durch Beobach-tung folch'er Abfonderuugeu würde man vielleicht im Standefeyn, die Grundzüge einer geognoftifchen Chemie zu entwer-fen, —
Salzberge.
Alle Salzberge find von Kalkftein bedeckt. — Sie liegen nichtin Vertiefungen, fondern auf gewaltigen Hohen, — Die For-.ntation diefer SalzmalTen, ift der, des älteren fooll'ührendenGypfes coordinirt, ohnerachtet fie vont Kalkftein umlafst wer -den. — Salzthon, Seine Charaktcriftik — Charakteriftik desSteinfalzes. — Merkwürdige Streifung des Steinfalzes, — DieForm diefer Streifen fcheint mit dem Reichthum des Salzber-ges in Verbindung zu flehen, — Grofse SteinfzlzmaiTen findenfich tut* dort, wo fie fich in Paibe abfetzen konnten. — Aberdeswegen ift ihre abfolure Höhe doch oft äufserft beträchtlich.