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gen, übeihangende Felfen, Räume v in denen fonftgrofse Gefchiebe lagen, Zeichen vom Stofse desWaffers, der diefe Mafien himvegrifs. Noch jetzt lielitmau diefe Wirkung am donnernden Traunfall, anden Felfen am Flufie, über welche der mächtigeStrom fich 40 Fufs herabfiürzt. — Hier findet manalle Arten des Kalkfteins vereinigt, die das Gebirgeenthalt; eine Mannigfaltigkeit von Farben, von de-nen man vielleicht nicht die Hälfte in den wenigermächtigen Kalkflözen des nördlichen Deutfchlandesantrifft; alle Abänderungen des Bruchs, die man jeam Kalkfteine bemerkte. Bräunlich fchwarze undheliweifse Gefchiebe neben einander, Cochenille,bräunlich, felbft rofenrothe Stücke neben blaulich-und rauchgrauen, vielfach mit weifsen Kalkfpathtrü-mem durchzogen. Chalceclon ähnliche FeuFrfleinein Nieren und Trümern häufig in grofsen Gefchie-ben von weifsem Kalkfteine; feiten kleinere, grau-]wackenähnliche fehr glirnmrige Sandfteine, die aufden Höhen im Gofauthal ardlehend find, Nälrer ge-gen G m ü n d t e n zu vermehrt fich die Grftjjj^eder Gefchiebe immer verhältnifsinäfsig gegen die An-näherung zum hohen Gebirge, ihrem Geburtsorte,und immer mehr verlieren fie ihre runde Gefchieben-geftalt. Bei dem Ausflufie der Traun aus dein See,lind diefe Maafse fall 2 bis 3 Fufs ftark, und kaumlieht man noch kleine Stücke, wie diejenigen, welcheclie Welfer-Heyde bedecken. So lieht man eineununterbrochene Progreffion in der Grofse diefer Ge-fchiebe, vom Fufse der hohen Felfen, von welchenfie? auch einft einen Theil ausmachten bis in die