Band 
Erster Band.
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aber der völlig entgegen gefetzt ifi, die mit fogrofser Beftimiutheit fonft diefer Gegend von Salz­ burg eigen zu l'eyii fcheint. Aber liier unfern desSees ifi auch der Punkt, wo die Abweichung wiederzur allgemeinen Regel znrückkehrt; denn der Fal-lungswinkel von 70 Grad vermehrt fich in kurzer Ent-fernung, fo dafs diefe dürinfchiefrige Gebirgsart völligauf den Kopf fleht, dabey noch einige Osciliationennacli Norden und Süden hin macht, endlich aber ohn*weit der Einfiedeley das für die Gegend beftimmte undcharakteriflifche Streichen h. 6, 4. mit 60 Grad Fallennach Norden annimmt. Daffelbe Streichen hat auchnoch das weftwärts von Zell bey Li mb erg in diefeinThonfchiefer auffetzende Erzlager, das im QuarzeKupferkies, Kupferglas, Schwefelkies, Nickel, und fei-ten Gediegen-Kupfer enthält, aber nur 1 bis ü Fufsmächtig ift, (Schroll geogiy Ueberficht 198.)Las diefem ziemlich ähnliche Erzlager von Mühl,hach bey Mitterfil, enthält aufser diefen Erzen noch ein merkwürdiges erfi: in neueren Zeiten, vor-ziiglich durch den unermüdeten und glücklichenEntdeckungseifer des grofsen Kl aproth, feinerwahren Befchaffenlieit nach bekannt gewordenesFolhl. Das rothe Menakan- oder Titanerz,das man hier feit länger als 10 Jahren fchon unterdem Namen des rotlien Scliörls kannte. Es kömmthier in den Quarzlagern irn Thonfchiefer vor, nichtwie am Gotthardt in feinen, nadelförmig, netz-

*) Im Crif pa i tj daher es Herr de la Metherie Cri-fp i c nannte,

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