Band 
Zweiter Band.
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der Blafen, zwar glänzend, allein nietallifch; voneiner Mittelfarbe zwilchen meffinggelb und kup-ferroth. Nie fchwarz, wie der Glimmer im Pepe-rino. la, häufig find längliche Blättchen, die nurmit der Endkante im Grunde der Blafe feftfitzen,und mit der dünnen übrigen Hälfte frey fchweben.So bildet fich kein Glimmerkryftall weder in fol-cher Lage, noch mit ähnlichen Farben. Allemalentftelit das Meflinggelbe des Glimmers aus demfchwarzen durch Austrocknung, fo wie das Silber-weifse durch Feuchtigkeit. Diele Schlacken findzuverlärsig unmittelbare Feuerprodukte.

Noch merkwürdiger werden die Erfclieinnngenim Garten der Mönche. An einem kleinen Abfturzfenkt fich gegen Nordweft, mit 50 Grad Fallen, einelehr regelmäfsige Schichtenfolge. Unten jene Schlak-ken, vvie es fcheint. Dann eine 4 Fufs mächtigeSchicht bräunlich Teilwarzer Rapilli, wie amVefuv; hafelnufsgrofs; durchaus porös und fchwam-'mig. Aber doch lehr kleine, erkennbare Leucite inden feiten Wänden, mit Streifen durch die Schicht,die nach verfchiedenen Richtungen hin wechfeln.Dann eine 3 Fufs mächtige Schicht von hellbrau-nen Rapilli, die Stücke oft fogar ockergelb undbis hiinererygrofs; fo grofs werden fie in der unte-ren fchwarzen Schicht nie. Dann eine gleich mäch-tige Schicht, auch von ähnlichen Rapilli, nur klei-ner; aber dazwifchen viele beträchtliche Stücke jenerSchlacken, alle mit ihrer gröfseren Ausdehnung inder Richtung der Schicht. Dann zwey Fufs mächtig