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der Blafen, zwar glänzend, allein nietallifch; voneiner Mittelfarbe zwilchen meffinggelb und kup-ferroth. Nie fchwarz, wie der Glimmer im Pepe-rino. la, häufig find längliche Blättchen, die nurmit der Endkante im Grunde der Blafe feftfitzen,und mit der dünnen übrigen Hälfte frey fchweben.So bildet fich kein Glimmerkryftall weder in fol-cher Lage, noch mit ähnlichen Farben. — Allemalentftelit das Meflinggelbe des Glimmers aus demfchwarzen durch Austrocknung, fo wie das Silber-weifse durch Feuchtigkeit. — Diele Schlacken findzuverlärsig unmittelbare Feuerprodukte. —
Noch merkwürdiger werden die Erfclieinnngenim Garten der Mönche. An einem kleinen Abfturzfenkt fich gegen Nordweft, mit 50 Grad Fallen, einelehr regelmäfsige Schichtenfolge. Unten jene Schlak-ken, vvie es fcheint. Dann eine 4 Fufs mächtigeSchicht bräunlich Teilwarzer Rapilli, wie amVefuv; hafelnufsgrofs; durchaus porös und fchwam-'mig. Aber doch lehr kleine, erkennbare Leucite inden feiten Wänden, mit Streifen durch die Schicht,die nach verfchiedenen Richtungen hin wechfeln.Dann eine 3 Fufs mächtige Schicht von hellbrau-nen Rapilli, die Stücke oft fogar ockergelb undbis hiinererygrofs; fo grofs werden fie in der unte-ren fchwarzen Schicht nie. Dann eine gleich mäch-tige Schicht, auch von ähnlichen Rapilli, nur klei-ner; aber dazwifchen viele beträchtliche Stücke jenerSchlacken, alle mit ihrer gröfseren Ausdehnung inder Richtung der Schicht. Dann zwey Fufs mächtig