Band 
Zweiter Band.
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vfrjrd fie durch einige FelsmaJfen begränzt, die vonliier am ganzen Abhange des Berges wie ein Grat ber-ablanfen. Fellen, die bei dem erften Anblick wieGranit unzerftörbar zu feyn fcheinen, aber die unsnicht wenig iiberrafchen, wenn wir fie bei nähererUnteriucliung weich finden, wie einen Schwamm.*Mit Recht hat dies Geftein von jeher die Aufmerkfam-keit der Naturforfcher auf fielt gezogen, denn i;i denhohem Gebirgen finden wir nichts, was wir mit dieferGebirgsart vergleichen möchten. Es ift ein Porphyr,wenn wir auf ihre Zufammenfetzung feiten, und Por-phyr jedes Geftein nennen, in welchem eine Grund-malfe Kryftalle , die ihrer Natur fremdartig find, ein-gefchloffen enthält. Es ift eine eigene, bis jetztnie beftimnrte, nantenlofe Gebirgsart, wenn wirihre Lagerungsverhältniü'e betrachten. Ihre Grund-malle ift graul ichweifs, matt im Schatten,aber höchft feinkörnig in der Sonne, foweich, dafs fie oft zerreibliclt zu werdenanfängt, und doch ift fie fpröde und klingendin einzelnen Stücken, ihre fpecififche Schwere2,415; die ihr eingemengten Foffilien find eine grofseMenge kleiner, weifser, oft faft durchfichtiger Feld-fpa tlikryftalle; welche durch ihren Glasglanzhöchft auffallen. Nirgends findet lieh auch nur eineinziger Kryftall mit Perlmutterglanz, der fonft demFelclfpatli fo eigenthümlich ift. Dabei find alle Ivry-ftalle der Länge nach durch kleine Bilfe zertrennt, undihr fonft fo vollkommen blättriger Bruch ift felir un-deutlich, und fcheint häufig ins kleinmufchlgie ver.

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