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Ein anderer Theil des Gesammelten, der topographische,räumlich beschreibende, ist unabhängig von der Epoche desEinsammelns. Er beruht nicht auf wechselnden Ansichten, son-dern auf den alten Grundfesten des mathematischen Wissens.Mit größerer Vervollkommnung der Instrumente erlangt aller-dings auch die Weltstellung (astronomische Ortsbestimmung),die trigonometrische oder barometrische Höhenbestimmung (Hyp-sometrie) eine größere Schärfe; aber die Bedürfnisse des geo-gnostischen und orographischen Wissens sind doch leichter zubefriedigen, als die Bedürfnisse der Astronomie, wenn dieseden Stand oder Lauf der Himmelskörper bestimmen, dieGestalt und Dichtigkeit unseres Planeten ergründen, gleich-sam „die Erde messen und wiegen" soll. Seit dem Endedes letzten Jahrhunderts sind die astronomischen und geo-dätischen Instrumente, deren Auswahl dem Reisenden zuGebote steht, vollkommen genug, um besonders durch ge-schickte Benutzung feiner und dabei sicherer Winkelbestim-mungen numerische Resultate zu erlangen, deren Genauig-keit innerhalb der Grenzen liegt, welche dem Zwecke derUntersuchung geeignet sind. Dieser orographische, messendeTheil der Beobachtungen gewährt dazu den Vortheil, daß,wenn das Detail der Messungen (wie immer geschehen sollte)publicirt oder wenigstens aufbewahrt wird, es noch nachJahren das Maaß des Vertrauens bestimmt, welches derArbeit zukommt, ja zu neueren und besseren Combinationenführen kann.
Indem ich freimüthig auf den Unterschied aufmerksammache zwischen dem schnell veraltenden und dem von derZeit unabhängigen Theile geognostischer Beobachtungen, habeich den relativen Unwerth der Arbeit bezeichnet, welche ich