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1/1 (1853) Geognostische und physikalische Erinnerungen / von Alexander von Humboldt ; J. L. Gay-Lussac
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der Herausgabe der Kleineren Schriften eine Auswahl undVerkleinerung der Kupfertafeln eine wünschenswerte Zugabe zusein. Den älteren 8 Tafeln sind 4 neue zugefügt, unter denensich der durch seine vormalige colossale Höhe und seinen Einsturzberufene und noch nie vorher abgebildete i^evsclo cknl ^Ugr (Capac-Urcni befindet. Die Vervielfältigung solcher genauen Darstellungenvon Berg-Umrissen wird vielleicht auch den Nutzen gewähren, leb-hafter daran zu erinnern, wie viel in geologischer und allgemeinnaturphhsiognomischer Hinsicht gewonnen wird, wenn wichtige Ge-birgsmassen isolirt auftreten, und nicht bloß zufällig und in ihrenUnirissen znm Theil verdeckt den Hintergrund einer reichen, mitVegetation geschmückten Landschaft bilden. Die wissenschaftlichenBedürfnisse des Geognosten sind ihrer Natur nach verschieden vonden Pittoresken Anforderungen, welche man an die geistreiche An-ordnung eines landschaftlichen Bildes macht. Der Anblick wirklicherGestaltung von Bergmassen wird auch, wie ich hoffe, allmälig denAbscheu vor den sogenannten vergleichenden Scalen von Berghöhenvermehren, die, als nadelförmige Cylinder und schmale Zackenneben einander gestellt, so viele schätzbare Werke verunstalten. Esgiebt, wie ich in meinen Profilen ganzer Länder (der spani-schen Halbinsel und des Hochlandes von Mexico ) gezeigt habe,Mittel colossale Berggipfel in ihrer wahren Höhe und geographi-schen Lage darzustellen, und dabei die eben bezeichneten Nachtheilezu vermeiden. Ich werde in dem nachfolgenden Verzeichnißfür die Tafeln, welche, schon früher abgebildet, hier verkleinerterscheinen, die Nummern der Prachtausgabe in lolio; für die Be-schreibung die französische Octav -Ausgabe citiren.

I. Vulkan Pichincha, aus dem Thale von Chillo gesehen.Der beschneite Theil, Rncu-Pichincha (14940 Pariser Fuß überdem Meere), enthält den Krater; die darauf folgende und darumhöher scheinende Spitze ist Guagua-Pichincha. S. oben S.171-(Vus8 oorcl, ?>. UXI, II. p. 324.) Die Bedeutung