Band 
Siebenter Theil.
Seite
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58 XI. Ordn. XXXXVII. Gatt. 203. Zwerg-Trappe.

Daß bei jungern Männchen der mähnenartige Federkragenkürzer und weniger bemerkbar, ist schon erwähnt; sie sind auch aufden mehr ins Braungelbe ziehenden Mantel gröber schwarz gezeich-net, und der weiße Mittelflügel hat viele schwarze Flecke; übrigenshaben sie dieselben Zeichnungen. Im ersten Jahr sehen sie, bisauf eine etwas dunklere Grundfarbe und feinere Zeichnungen, demalten Weibchen ganz ähnlich und sind schwer von diesem zu un-terscheiden.

Am alten Weibchen ist der Scheitel schwarz mit rostgelbenund weißlichen Flecken, oder umgekehrt der Grund rostgelb und dieZeichnung schwarz; die Kehle schmutzig weiß; ein Streif über demAuge licht rostgelb oder weißlich, mit Braun gestrichelt; Zügel undWangen braungelblich, schwärzlich gefleckt und gestreift; der Halsbräunlichrostgelb, auf der Gurgel fast gelblichweiß, mit kleinenschwarzbraunen Flecken, welche gegen den Kröpf zu größer werden,auf demselben mehr und mehr eine Hufeisengestalt annehmen, undeinzelner sich endlich auf der weißen Oberbrust verlieren; Unterbrust,Schenkel und Bauch weiß, die Seiten der Brust mit einzelnenschwarzbraunen Pfeil- und Mondslecken. Der Rücken, die Schul-tern, der Bürzel, die kleinen Flügeldeckfedern und die letzten HinternSchwingfedern dunkelrostgelb, mit dichten schwarzen Wellen undZickzackstreifen in die Quere bezeichnet, nach dem Oberhalse hin mittropfenartigen weißlichen, schwarz umgebenen Schastflecken, übrigensauch an dem Ende jeder Feder mit einem gezackten weißlichen Säum-chen. Man könnte von dieser schönen Färbung des Mantels auchsagen: der Grund sei braunschwarz und die Zeichnungen rostgelb.Beide Farben trennen sich scharf, und dies giebt eine frische Zeich-nung. Die Oberschwanzdeckfedern haben große weiße Enden, soauch die größern Flügeldeckfedern, diese, lichter als der Rücken, sindauch breiter und nur einzeln schwarz bandirt; die zweite OrdnungSchwingfedern weiß, mit wenigen schwarzen Querflecken an derobern Hälfte in der Mitte jeder Feder; die Hintern der ersten Ord-nung weiß mit einem schwarzbraunen Fleck nahe an der Spitze,welcher sich nach und nach vergrößert, so daß die vierte vom Endean nur zur Hälfte, die vorderste aber fast bis zur Wurzel schwarz-braun ist; die Fittichdeckfedern schwarzbraun, an den Wurzeln undSpitzen weiß. Die Schwanzfedern sind weiß, nach der Spitze zugelblich, die mittelste dunkelrostgelb mit abgebrochenen schwarzenWellen, zerstreueten Punkten und Zickzacklinien, doch zeichnen sichdarunter drei zickzackftrmige Querbänder durch ihre Breite beson-