XII. Ordn. 1.1 Gatt. Steinwälzer.
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vlivengrünlichen, schwarzgefleckten Eier ähnelt, wie das Dunenkleidder Zungen, denen der Kibitzc. Das Fleisch ist zart und wohl-schmeckend.
„Bei anatomischer Untersuchung des Steinwalzers (8ire-,>8iik,8 interpres)," bemerkt Nitzsch - „fand ich alle jene innernBildungsmomente bestätigt, welche als. der Schnepfenfamilie über-haupt zukommend in der anatomischen Schilderung der Ehara-drien aufgeführt worden sind. Es unterscheidet sich aber diese Gat-tung von der der Regenpfeifer, welcher sie sonst am nächsten steht,hauptsächlich in folgenden Punkten:"
„Der.Biegungspunkt des Oberkiefers ist einfach wiebei OkZicoemus, befindet sich jedoch nicht wie dort an der Wurzeldesselben, sondern ungefähr in der Mitte der Schnabellänge."
„Die Augen sind um vieles kleiner als die der GattungenObsr-aöriug und Oeäicnemus und haben die in dieser Familiesonst gewöhnliche Größe."
„Die Stirnbeine sind zwischen den Augen sehr schmal, unddie beiden großen fast nierensörmigen Nasendrüsen liegen nichtin abgeschlossenen Gruben, sondern bedecken vielmehr die ganze vor-dere Region der Stirnbeine, indem sie in der Mitte dicht an ein-ander stoßen, und da sie viel breiter als die Stirnbeine an besagterStelle sind, so ragen sie noch weit über den Orbitalrand derselbenhinaus, diesen gleichsam fortsetzend und ein Dach über dem Augebildend. Indessen findet man eine ähnliche Beschaffenheit und Lageder Nasendrüse auch bei manchen andern Schnepfen- und Wasser-vogeln überhaupt, bei denen dieses Organ zum Theil einen unge-meinen Grad von Ausbildung und Größe erreicht."
„Eigenthümlicher ist dem Steinwälzer die ungemeine Größedes Muskels, welcher den Unterkiefer abzieht oder denSchnabel öffnet. Derselbe nimmt nämlich einen großen, auffallendabgeplatteten Theil der Seiten der Hirnschale ein, indem der sonsteher da ausgebreitete Schläfmuskel von der äußern Fläche des Schä-dels ganz weggedrängt ist. Diese Anordnung, welche ich in ähnli-chem Grade und gleicher Beziehung bei Ilpuxa, 8tui-i,u8 undplai^rb^nvbs (llltmicola), vorgefunden habe, setzt denVogel offenbar in Stand, die Kiefer mit besonderm Nachdruck auseinander zu ziehen, was ihm bei der Gewohnheit, seine Nahrungzwischen und unter Steinen aufzusuchen, sehr nützlich sein muß."
„Die Kürze des Metatarsus, welcher nicht einmal völligso lang als der Oberschenkelknochen ist, unterscheidet den Steinwäl-