XII. Ordn. LIV Gatt. 219. Bogenschnäbl. Strandl. 411
nien breit, überall schwarz von Farbe, und das sehr schmale, kurze,ritzförmige Nasenloch liegt in einer weichen Haut, die in einem schmä-ler werdenden Streif, als eine Furche, bis gegen die Schnabelspitzehin bemerklich ist.
Das Auge hat eine tiesbraune oder schwarzbraune Iris undweißbefiederte Augenlider.
Die schlanken, schwachen und weichen Füße haben einen vornund hinten schwach geschilderten, übrigens fein netzartigen Ueberzug,die Zehen, kaum mit einem bemerklichen Ansatz von einer Spann-haut, sind oben geschildert, an den etwas breitgedrückten Sohlen seinchagrinartig und dazu in die Quere gerieft. Die Zehen sind ver-haltnißmäßig nicht lang, die Hintere sehr klein, und ziemlich hochge-stellt, alle mit sehr feinen, spitzigen, wenig gebogenen Krallen ver-sehen, die unten etwas hohl sind, und wo bei der Mittelzeh dieSchneide der innern Seite etwas vortritt. Der Unterschenkel ist überdie Ferse hinauf bald nur 5 bis 6, bald gegen 8 Linien hoch nackt;der Lauf 1 Zoll 2 bis 4 Linien hoch; die Mittelzeh, mit der 2 Li-nien langen Kralle, gegen und bis voll 1 Zoll, die Hinterzeh, mitder 1 Linie langen Kralle, 3 Linien lang. Die Farbe der Füßeund Krallen ist stets schwarz, die der erstem bei jungen Vögeln (wieder Schnabel derselben) nur mattschwarz, das Fersengelenk bei die»sen dick, und der Lauf zunächst ihm breit und mit einer Längefurchevorn herab.
Das Zugendkleid hat folgende Farben. Vom Schnabel anüber das Auge hinweg zieht sich ein weißer Streif, unter ihm bisan das Auge (die Zügel) ein schwärzlich gefleckter; die Stirn röth-lichgrauweiß; der Oberkopf schwarzgrau mit lichtgrauen Kanten mei-stens an den Seiten der Federn, daher hell und dunkel gefleckt undgestreift, oft mit etwas dunklem Rostgelb vermischt; die Wangenund der ganze Hinterhals grau, schwärzlich gestrichelt, die Halssei-ten feiner gezeichnet und mit rostgelbem Anflug; die Kehle weiß;die Gurgel blaß graulichrostgelb; die ganze Kropfgegend eben so, aberdas etwas in Rostfarbe spielende trübe Rostgelb stärker aufgetragen,kaum mit einzeln, sehr feinen schwärzlichen Federschästen, aber sonstohne alle dunkele Flecke; der ganze übrige Unterkörper, von der Brustbis zum Schwänze rein weiß, seltener hin und wieder gelblich an-geflogen, durchaus fleckenlos. Die Federn des Oberrückens, der Schul-tern, der Hintern Flügelspitze und des größten Theils des Mittelflü-gels sind gelblichschwarzgrau, seidenartig grünlich glänzend, an denschwarzen Schäften entlang und an dem Rande herum viel dunkler,