544 XII. Ordn. I.XV. Gatt. 249. Dunkelsarb. Sichler.
mittler Länge und Stärke, etwas Weniges über dem gemeinschaft-lichen Zchenballen eingelenkt, so daß sie stehenden Fußes, auf har-ter Ebene, mit der vordern Hälfte auf dieser ruht und bloß ander Basis etwas hohl- liegt. Der weiche Uiberzug der Füße istan der Schiene und am Lauf vorn herab in große Schildtafeln,hinten in kleine Schilder, und zwischen beiden in noch kleinereSchildchen zertheilt, die am Fersengelenk sehr klein und an denSpannhäuten am allerkleinsten sind; die Zehenrücken schmal geschil-dert; die Zehensohlen schwach warzig. Die Krallen sind mittelmäßiggroß, schmal, schlank, aber nur wenig gekrümmt, spitz, unten et-was ausgehöhlt, daher schwach zweischneidig, die innere Schneidean der der Mittelzeh sehr hervortretend mit kammartig fein gezäh-neltem Rande, welches bei jungen Individuen weniger in die Au-gen fällt als bei alten. Aus dem Allen ist ersichtlich, daß dieFüße denen der Reiher völlig gleichen würden, wenn die Hinter-zeh nicht schwächer und anders gestellt wäre. Die Farbe dernackten Fußtheile ist ein dunkles Grüngrau, bei den Jungen lich-ter, bei den Alten am dunkelsten, und bei diesen im Frühjahrzuweilen am Fersengelenk mit einem durchschimmernden röthlichenBraun. Die Krallen sind Hornschwarz. — An getrockneten Bälgenwird die Farbe der Füße in Schwarz, die des Schnabels und an-derer nackten Kopftheile in Schwarzgrau verwandelt.
Das ganze Gefieder dieses Vogels trägt so dunkele Farben,daß er in einiger Entfernung, fliegend oder auch sitzend, völligschwarz auszusehen scheint; weshalb der Beiname „schwarz" als:in Schwarzschnepse, schwarzer Brachvogel, schwarzer Louis u. a. m.
Im Jugendk leide hat der dunkelfarbige Sichler einen ein-farbig graugrünen Schnabel, Zügel, Kinnhaut und Füße, und dieAugensterne sehen graulichdunkelbraun aus. Kopf und Hals sindschwarzbraun, aber ganz matt, eigentlich bloß rauchfahl, weiß seingestrichelt, am meisten der Kopf; die länglichen und schmalen Fe-dern dieser Theile sind nämlich rauchfahl und haben bloß an ihrenSeiten sehr feine weiße Säumchen, aber nicht an den Spitzen.Der Hinterhals ist oft dunkler rauchfahl, fast wirklich schwarzbraunund nicht gestrichelt; so der Anfang des Oberrückens und der Schul-tern immer, weiter hinab diese beiden aber schwarzbraun, mit stahl-grünem Schiller; vom Kröpfe an der ganze Unterkörper rauchfahl,an den Schenkeln am lichtesten; Unterrücken, Bürzel und Ober-schwanzdeckfedern schwarzbraun, mit stahlgrünem und etwas kupfer-farbigem Schiller; Schwanz- und Schwingfedern schmutzig dunkel-