Band 
Zehnter Theil.
Seite
13
JPEG-Download
 

driu-'lächrundeisten> den>e.^jaub-Was-

nzahl

nahe

einde

tende

nicht

und

störte

nchenamie.dieseedeu-Ra-i auflnttr-vheredieseauf, beicbtemnlich-c oderftüte-oderst garbloßststel-rande

XIH. Ordn. 1-XXVU. Gatt. Meerschwalbe. 13

viele sonst sehr scheue Arten wagen daher bei der Brüt ihr Leben,scheuen sich nicht dieselbe gegen stärkere Geschöpfe mir Schnabelstößenzu vertheidigen oder sogar in Berührung mit dem einzelnen Men-schen zu kommen. Erst wenn sene völlig erwachsen und im Standesind, sich selbst zu ernähren, verlassen die Alten sie und zugleich auchden Nistort, um sogleich die Wanderung anzutreten, zu welcher sichdie Jungen etwas später anschicken und so meistens für sich allein

abgesondert- Reisegesellschaften bilden.

Feinde haben die Mcerschwalben an den großen Meven,

welche ihnen oft Eier und Junge rauben, wenn sie in deren Nahenisten, so auch an den Raubmeven, die ihnen außerdem auch diegefangenen Fische abjagen, an mehrcrn Raubvögeln und Raubthle-ren, am meisten leiden sie aber an ihrer Brüt durch plötzliche Ui-berschwemmungen, wodurch oft die ganze Nachkommenschaft emevJahrganges mit einem Schlage vernichtet wird. Sie sind nrchtleicht zu schießen, theils weil ihre Dimensionen das Auge tauschen,theils wegen ihrer Scheuheit, welche einsame Paare auch am Bru-teplatze nicht, in großen Vereinen nistende aber daselbst so weit ab-legen, daß sie leicht zu todten sind. In manchen Ländern fangtman sie auch aus dem Durchzuge und benutzt dazu eine Art Neu-gier, welche fast allen Arten anhängt. Ihre Eier geben einenahrhafte, sehr wohlschmeckende Speise, und werden ihnen an man-chen Orten, wo die großem Arten in Schaaren nisten, planmäßigein paar Wochen lang täglich genommen, worauf man ihnen end-lich die zuletzt gelegten ruhig ausbrüten laßt. Auf diese Weise ge-ben manche Plätze alljährlich ein angenehmes und nicht unbedeuten-des Einkommen, und die Bögel kehren regelmäßig im nächsten Jahrwieder, wenn auch nicht in vermehrter, doch in gleicher Anzahl; woes der Platz erlaubt, wird jedoch auch das Anwachsen der Massebemerklich, oder es entstehen in deren Nähe neue Colonien , bis ein-mal wieder unbekannte Ursachen die wiederkehrende Zahl verminderthaben. Ihr Fleisch dient seltner zur Speise, obgleich es nicht ganz»»schmackhaft ist. Schaden würden sie der Fischzucht zufügen,wenn sie nicht meistens am Meere und an Orten wohnten, wo dieNatur so sehr reichlich für ihre Nahrung gesorgt hat und der Menschauf die Masse junger Fischchen, welche dort das Wasser beleben,

v-in-n Werth legt.