Band 
Zehnter Theil.
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Acht und siebzigste Gattung.Meve. Ikarus

Schnabel: Hart; nicht kurz, nicht lang; meistens stark, seltenschwächer; bis gegen das Ende der großen Nasenhöhle gerade, danndie Firste mehr oder weniger bogenförmig in die etwas überragendeSpitze ausgehend; der Kiel bis an das Ende der langen Spaltegerade, dann ein deutliches, stumpfwinkeliges Eck bildend und von damehr oder weniger schräg in die Spitze aufsteigend; im Ganzen hochund schmal, über den Nasenlöchern schmäler als unter denselben; dieSchneiden gerade, spitzewärts etwas bogenförmig, etwas eingezogenund scheerenartig übereinandergreifend, sehr scharf; der weite Nachenbis an das Auge gespalten, die häutigen Mundwinkel dehnbar; dieZunge fleischig, schmal, unten rund oder gekielt, oben mit einer Län-gefurche, die harte Spitze oft getheilt.

Nasenlöcher: Seitlich, in einer großen länglichen Höhle, ganzvorn und nach unten geöffnet, also fast in der Schnabelmitte; ritz-artig, aber vorn erweitert; durchsichtig.

Füße: Mittelgroß, nicht schwach; meist mit schlankem, seitlichzusammengedrücktem Lauf; vierzehig; die drei mittellangen Vorder-zehen durch volle Schwimmhäute verbunden und mit zum Theilaufliegenden, kurzen, starken, unten ausgehöhlten, scharfrandigen undzugespitzten Krallen; die freie Hinterzeh etwas über dem Zehenbal-len eingelenkt, kurz und schwächlich, bei Manchen nur rudimentär.Der häutige Uiberzug ist auf dem Spann herab in eine Reihe gro-ßer, hinten in eine Reihe kleinerer, mitten auf den Zehenrücken inschmale Schilder, übrigens in ganz kleine Schildchen getheilt; soauch über der Ferse der nackte Theil des Unterschenkels; die Schwimm-häute zart gezittert; die Zehensohlen noch seiner genarbt.